Relaunch & Migration

Shop-Relaunch und SEO: Was vor, am und nach dem Livegang passieren muss

Bei einem Shop-Relaunch geht selten das Design schief, sondern der Bestand: Adressen ohne Weiterleitung, Kategorien, die auf die Startseite umgeleitet werden, Bilder, die nach dem Umzug niemand mehr findet. Schwankungen beim Umzug nennt Google normal, dauerhafte Verluste entstehen woanders. Hier steht, was vor, am und nach dem Livegang passieren muss, mit Checkliste zum Abhaken und dem, was die Absicherung kostet.

Hasan Kalkan Informatiker, SEO seit 2012 11 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

  • 01Dauerhafte Weiterleitungen kosten laut Google keinen PageRank. Verluste entstehen durch fehlende, falsche oder verkettete Weiterleitungen.
  • 02Die Liste beginnt beim alten Shop, nicht beim neuen: Search Console, Crawl, Logs und Links von außen. Die unsicheren Zuordnungen bleiben Handarbeit.
  • 03Weiterleitungen bleiben laut Google möglichst lange, in der Regel mindestens ein Jahr. Prüf nach späteren Deploys, ob sie noch da sind.

Warum ein Relaunch Rankings kostet, und wann nicht

Google beschreibt den Umzug als Vorgang je Adresse: Jede alte und jede neue Adresse muss mindestens einmal abgerufen werden. Bei kleinen bis mittelgroßen Websites dauert es laut Google einige Wochen, bis die meisten Seiten umgezogen sind, bei großen länger. Schwankungen in dieser Zeit sind normal.

Dauerhafte Verluste entstehen woanders. Dauerhafte Weiterleitungen wie 301 kosten laut Google keinen PageRank. Teuer wird, was ohne Weiterleitung bleibt, was auf ein unpassendes Ziel zeigt und was im neuen Shop anders ist als vorher.

Der Zeitstrahl

Vor, am und nach dem Livegang

  1. Vorher
    • Altbestand sichern: Crawl, Search Console, Backlinks
    • Vorher-Messung
    • Weiterleitungsplan
    • Abnahme auf dem Testsystem
    • Rückfallplan abstimmen
  2. Am Livegang
    • Weiterleitungen aktiv
    • Sperren entfernt: Passwort, noindex
    • Stichprobe gegen den Plan
    • neue Sitemap einreichen
  3. Danach
    • Weiterleitungen und Search Console wöchentlich prüfen
    • fehlende Adressen nachziehen
    • Rückfälle nach Deploys finden
Die Prüfung am Livegang-Tag gehört zur Absicherung, die wöchentliche Überwachung danach ist optional.

Vorher: Bestand sichern und messen

Bevor eine Adresse umgeleitet wird, muss feststehen, welche Adressen es gibt und welche zählen. Google nennt als Quellen Sitemaps, Server-Logs und Analyse-Daten, den Links-Bericht der Search Console und das Shopsystem selbst.

Search Console

Welche Adressen Google kennt und welche Klicks und Impressionen bringen. Der Leistungsbericht reicht 16 Monate zurück, also vor dem Livegang exportieren.

Crawl der alten Website

Was intern verlinkt ist, einschließlich Bild-Adressen. Der Crawl zeigt mehr vom echten Bestand als die Sitemap, die jemand gepflegt hat; unverlinkte Adressen findet er nicht.

Logs und Analyse-Daten

Was tatsächlich aufgerufen wird, über einen Zeitraum, der die Saison abdeckt.

Links von außen

Welche Seiten von anderen Websites verlinkt sind. Google rät, diese Liste vor dem Umzug zu sichern.

Vorher-Messung: Halte Klicks, Impressionen und Indexierung je Seitentyp fest, bevor sich etwas ändert. Ohne diese Basis gibt es nach dem Livegang keinen ehrlichen Vergleich, nur Vermutungen.

Warum die Liste beim alten Shop beginnt

Häufig entsteht die Weiterleitungsliste aus dem neuen Shop: Zu jeder neuen Adresse wird die passende alte gesucht. Was es neu nicht mehr gibt, taucht in dieser Liste nie auf, und genau dort steht oft der Bestand, der über Jahre Besuch gebracht hat.

Der Anfang muss der Altbestand sein. Die alte Website ist die wichtigste Quelle dafür, und sie ist nur bis zur Abschaltung da. Search Console, Logfiles und Links von außen ergänzen, was ein Crawl nicht findet.

Der Weiterleitungsplan: jede alte Adresse an ihr bestes Ziel

Inhaltlich passend

Jede alte Adresse zeigt auf das neue Ziel, das ihre Frage beantwortet. Viele Adressen auf ein unpassendes Ziel wie die Startseite kann Google als Soft-404 werten.

Direkt, ohne Kette

Google rät, direkt aufs Endziel zu leiten. Geht das nicht, idealerweise höchstens 3 Weiterleitungen hintereinander, weniger als 5.

Dauerhaft und serverseitig

Google empfiehlt dauerhafte Weiterleitungen auf dem Server, etwa 301 oder 308.

Kein Nachfolger: 404 oder 410

Was es nicht mehr gibt, antwortet laut Google mit 404 oder 410. Wichtig ist, dass es bewusst entschieden ist, nicht still vergessen.

Alte AdresseNeues ZielWarum
/damen/laufschuhe/ /damen/schuhe/laufschuhe/ gleiche Kategorie, neuer Pfad
/p/laufschuh-modell-a-1234.html /laufschuh-modell-a/ Muster: eine Regel für alle Produkte
/sale/sommer-2025/ 404 oder 410 Aktion vorbei, kein passender Nachfolger: bewusst entschieden
/damen/laufschuhe/ / (Startseite) unpassendes Ziel, kann als Soft-404 gelten

Die unsicheren Fälle: Werkzeuge ordnen die meisten Adressen automatisch zu, aber nicht alle. Ein Rechenbeispiel: Bleiben bei 20.000 Adressen 10 % unsicher, sind das 2.000 Fälle, die ein Mensch entscheiden muss. Welche Kategorie ersetzt die alte? Wohin geht ein Filter? Was passiert mit ausgelaufenen Produkten?

Abnahme auf dem Testsystem

Bevor der neue Shop live geht, wird er auf dem Testsystem gegen den Weiterleitungsplan und die Vorher-Messung geprüft. Die ersten drei Punkte nennt Google ausdrücklich für den Umzug.

  • Jede indexierbare neue Seite verweist per Canonical auf sich selbst, zusammengefasste Varianten auf ihre Hauptseite.
  • hreflang-Angaben zeigen in allen Sprachen auf die neuen Adressen.
  • Interne Links zeigen direkt auf die neuen Adressen, nicht auf Weiterleitungen.
  • Strukturierte Daten (Produkt, Preis, Verfügbarkeit) sind vorhanden und stimmen mit der sichtbaren Seite überein.
  • Seitentitel, Beschreibungen und Texte sind übernommen, keine Platzhalter.
  • Erfundene Adressen antworten mit 404, nicht mit 200.
  • Die Liste der noindex- und robots.txt-Regeln, die nur für die Entwicklung gelten, liegt für den Livegang-Tag bereit.
Testsystem sperren: Passwort statt noindex

Ein noindex ist keine Zugangssperre. Es hält eine Seite aus dem Index, aber das Testsystem bleibt für jeden abrufbar, der die Adresse kennt. Wird das noindex beim Umzug mitgenommen, landet es auf dem Live-Shop. Ein Passwortschutz hält das Testsystem verschlossen. Prüfe am Livegang-Tag trotzdem, dass weder Passwortschutz noch noindex mit auf den Live-Shop gezogen sind.

Google rät: Wer während der Entwicklung per robots.txt oder noindex sperrt, bereitet vorher vor, wie die robots.txt nach dem Umzug aussieht und von welchen Adressen das noindex entfernt wird.

Der Tag des Livegangs

Wenn möglich, geh in einer verkehrsschwachen Zeit live. Das rät Google, weil dann weniger Besucher von Fehlern betroffen sind.

  1. Weiterleitungen einschalten und testen: einzelne Adressen mit der URL-Prüfung der Search Console, große Mengen per Skript.
  2. Sperren aus der Entwicklung entfernen: noindex-Regeln und robots.txt umstellen, Canonicals auf die neuen Adressen prüfen.
  3. Neue Sitemap einreichen in der Search Console.
  4. Bei einem Domainwechsel: Adressänderung in der Search Console für jede betroffene, bestätigte Property der alten Domain. Für einen Wechsel nur von http auf https oder von www auf ohne www ist sie nicht gedacht.
  5. Den ganzen Plan einmal gegen den Live-Shop prüfen, nicht nur Stichproben. Fehler kosten an diesem Tag Stunden statt Monate.

Nach dem Livegang: beobachten und nachziehen

Google rät, den Verkehr auf der alten und der neuen Website zu beobachten. Im Idealfall verliert die alte Besuche und indexierte Seiten, die neue gewinnt sie.

WasWorauf achtenWas tun
Fehlerseiten und Weiterleitungsziele Alte Adressen, die mit Fehler antworten oder auf ein falsches Ziel zeigen Fehlerliste an die Entwicklung
Indexierung alte gegen neue Sitemap Laut Google sinkt die Zahl indexierter Seiten der alten Sitemap, die der neuen steigt. Weiterleitungs-Warnungen zur alten Sitemap sind normal. Abweichungen je Seitentyp klären
Klicks und Impressionen je Seitentyp Vergleich mit der Vorher-Messung, nicht mit dem Bauchgefühl Seitentypen mit Verlust zuerst prüfen
Strukturierte Daten Neue Fehler in der Search Console neue Fehler sofort an die Entwicklung
Weiterleitungen nach dem nächsten Deploy Weiterleitungen verschwinden gern bei späteren Änderungen Prüfung gegen den Plan wiederholen

Wie oft? Als allgemeine Empfehlung für dein Team: in der ersten Woche täglich auf Fehlerseiten und Weiterleitungen schauen, danach wöchentlich. Die Überwachung bei mir ist optional und läuft wöchentlich über 4 oder 8 Wochen: Weiterleitungen gegen den Plan, Search Console gegen die Vorher-Messung, was nicht zurückkommt, geht als Aufgabe an dein Team.

Nach dem Start stellst du eigene Links auf die neuen Adressen um, bittest die wichtigsten verlinkenden Websites um neue Links, sortiert nach Besuchen über den Link, und stellst Anzeigen und Profile auf die neuen Zielseiten um. Die Weiterleitungen bleiben laut Google möglichst lange, in der Regel mindestens ein Jahr.

Bilder

Google schreibt ausdrücklich, dass Bild- und Video-Adressen in den Umzugsplan gehören, genauso wie Seiten. Für Händlereinträge müssen Bild-Adressen abrufbar und indexierbar sein. Ein Bild, das auf mehreren Seiten vorkommt, bindest du laut Google durchgehend unter derselben Adresse ein.

Backlinks

Seiten mit Links von außen ordnest du zuerst zu und prüfst sie einzeln. Die Liste kommt aus dem Links-Bericht der Search Console; Google rät, sie vor dem Umzug zu sichern.

Strukturierte Daten

Produkt-Markup kann Seiten laut Google für Händlereinträge mit Preis, Verfügbarkeit, Versand und Rückgabe berechtigen. Ein neues Template ohne Markup fällt im Shop niemandem auf, in der Suche schon. Deshalb vorher und nachher je Seitentyp vergleichen.

Die Relaunch-Checkliste zum Abhaken

Alle Punkte aus diesem Artikel in drei Phasen. Dein Stand bleibt nur in diesem Browser gespeichert, nichts geht an einen Server.

Vor dem Livegang0 von 9
Am Livegang-Tag0 von 6
Nach dem Livegang0 von 7

Website-Relaunch ohne Shop: was bei einer Firmenwebsite anders ist

Googles Anleitung zum Umzug gilt für jede Website, nicht nur für Shops: Bestand sichern, jede alte Adresse direkt auf ihr bestes Ziel weiterleiten, Sperren am Livegang entfernen, danach beobachten. Die Checkliste oben funktioniert ohne Änderung. Bei einer kleinen Firmenwebsite liegen die Risiken nur an anderen Stellen.

Weniger Adressen, jede zählt mehr

Statt zehntausender Produktseiten oft nur 10 bis 50 Seiten. Die Liste ist schnell vollständig, dafür trägt jede einzelne Seite einen größeren Teil der Besuche. Eine vergessene Leistungsseite fällt sofort ins Gewicht.

Oft ein Wechsel von Baukasten oder CMS

Jedes System baut seine Adressen nach eigenem Muster. Beim Wechsel ändert sich deshalb meist jede Adresse, auch wenn die Seiten gleich heißen. Prüf vorher, ob du im neuen System Weiterleitungen einzeln anlegen kannst.

Formulare und Kontaktwege

Bei einer Firmenwebsite ist die Anfrage das Ziel. Teste nach dem Livegang jedes Formular mit echtem Absenden, prüf, in welchem Postfach es ankommt, und ob Danke-Seiten, Telefonlinks und Anzeigen-Zielseiten noch stimmen.

Google-Unternehmensprofil

Im Unternehmensprofil steht ein Link auf deine Website. Ändert sich die Adresse, trägst du dort die neue ein. Google prüft Änderungen am Profil, bevor sie sichtbar werden. Dasselbe gilt für Einträge in Branchenverzeichnissen.

Die Schritte für eine kleine Website, kompakt
  1. Alle Seiten der alten Website sichern: Crawl oder Sitemap, dazu die Seiten mit Klicks aus der Search Console. Bei einer kleinen Website reicht eine Tabelle.
  2. Jeder alten Seite ein Ziel geben: die neue Seite mit demselben Thema, nicht die Startseite. Was es nicht mehr gibt, antwortet bewusst mit 404 oder 410.
  3. Titel, Beschreibungen und Texte der Seiten mit Besuch übernehmen, nicht nur das Design. Die Texte sind der Grund, warum diese Seiten gefunden werden.
  4. Am Livegang-Tag: Weiterleitungen einschalten, Sperren aus der Entwicklung entfernen, Sitemap in der Search Console einreichen, alle Formulare testen.
  5. Danach: Google-Profil, Verzeichnisse, Anzeigen und E-Mail-Signaturen auf die neuen Adressen umstellen, Fehlerseiten in der Search Console einige Wochen beobachten.

Wie viel kostet ein Website-Relaunch?

Den größten Teil machen Design, Texte und Entwicklung aus. Eine belastbare Marktzahl dafür habe ich nicht, deshalb nenne ich keine. Ehrlich beantworten kann ich zwei Fälle:

Die Website wird ohnehin neu gebaut

Dann gehört der Umzug mit 301-Weiterleitungen der alten Seiten bei Website erstellen lassen zum Ablauf, kein Extra-Posten. Festpreise: One-Pager ab 1.500 €, Website ab 3.000 € oder Website mit Katalog ab 5.000 € netto, den genauen Preis bekommst du vor dem Start.

Eine Agentur baut, du willst nur die SEO-Seite absichern

Dann gilt dieselbe Rechnung wie beim Shop: Die Relaunch-Absicherung beginnt bei 1.900 € bis 5.000 Adressen. Liegt schon ein Weiterleitungsplan vor, reicht oft die Zweite Meinung für 990 €.

Was die Absicherung kostet: Markt und Festpreise

Laut öffentlicher Preisangaben und Ratgeber von Agenturen, gesichtet am 6. Oktober 2026, ohne Namen:

Leistung am MarktSpanneHinweis
SEO-Begleitung beim Relaunch meist ab rund 2.500 bis 5.000 € für große Shops deutlich mehr
Weiterleitungsplan für einen Shop oft 3.000 bis 8.000 € Überwachung danach oft extra
Komplette Relaunch-Begleitung im Mittelstand 25.000 bis 40.000 € Richtwert für die gesamte Begleitung

Bei mir: Festpreise in Stufen nach der Zahl der Adressen deines alten Shops, die Google kennt oder die Besuch bringen. Bei der Absicherung sind eine Sprache und eine Domain enthalten, die Prüfung am Livegang-Tag auch. Einmalig, kein Abo.

BausteinPreis, netto
Zweite Meinung zu einem vorhandenen Weiterleitungsplan, bis 50.000 Adressen 990 €
Zweite Meinung, bis 250.000 Adressen 1.990 €
Absicherung bis 5.000 Adressen 1.900 €
Absicherung bis 50.000 Adressen 3.900 €
Absicherung bis 250.000 Adressen 6.900 €
darüber auf Anfrage
je weitere Sprache +750 €
je weitere Domain (shop.de und shop.at sind 2) +500 €
Überwachung nach dem Livegang, optional, 4 / 8 Wochen 990 € / 1.790 €

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmen und Selbstständige, nicht an Verbraucher. Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.

Beispiel: 20.000 Adressen, 3 Sprachen, 8 Wochen Überwachung: 3.900 + 1.500 + 1.790 = 7.190 € netto. Den Preis bestätige ich vor dem Auftrag schriftlich; ergibt die genaue Zählung eine höhere Stufe, entscheidest du neu.

Was in der Absicherung enthalten ist
  • Bestandsaufnahme aus Search Console und Crawl
  • Vorher-Messung als Basis für den Vergleich
  • Weiterleitungsplan: Muster als Regeln, Ausnahmen einzeln
  • Backlinks sichern: verlinkte Seiten zuerst
  • Bild-Adressen weiterleiten (Bildersuche)
  • Mehrsprachigkeit und Länderzuordnung (hreflang)
  • Strukturierte Daten prüfen
  • Fertige Aufgaben für deine Entwickler
  • Abnahme auf dem Testsystem vor dem Livegang
  • Prüfung am Tag des Livegangs
  • Rückfallplan, falls nach dem Livegang etwas schiefgeht
  • Bericht für die Geschäftsführung
Was als Adresse zählt

Jede Adresse deines alten Shops, die Google kennt oder die Besuch bringt: aus dem Crawl der alten Website und aus der Search Console, doppelte nur einmal. Gezählt wird projektweit, also alle Domains und Sprachen eines Relaunchs zusammen; beim Domainwechsel zählt nur die alte Domain. Filter- und Parameter-Adressen, die nur Varianten derselben Seite sind, fasse ich vor dem Zählen zusammen. Bild-Adressen leite ich mit weiter, sie zählen nicht mit. Die genaue Zahl steht nach der Bestandsaufnahme fest, bevor etwas berechnet wird.

Plan schon vorhanden? Dann reicht oft die Zweite Meinung: Ich prüfe den Weiterleitungsplan deiner Agentur oder deines Teams vor der Freigabe gegen den tatsächlichen Altbestand und liefere einen Bericht mit allen Befunden. Buchst du danach innerhalb von 30 Tagen die Absicherung, rechne ich den gezahlten Betrag voll an. Alles Weitere steht auf der Seite Relaunch und Migration.

Wann du mich nicht brauchst: Hat dein Team SEO-Erfahrung und ist der Shop klein, reichen gute Werkzeuge und diese Checkliste.

Quellen

  • Google Search Central, Website mit URL-Änderungen umziehen: Umzug je Adresse, Dauer und Schwankungen, Weiterleitungen und PageRank, Ketten, Soft-404, 404 und 410, Quellen für alte Adressen, Bilder, Canonical, hreflang, robots.txt und noindex, Livegang-Schritte, Beobachten, Links, Dauer der Weiterleitungen. Abgerufen am 06.10.2026.
  • Google Search Central, Händlereinträge: Produkt-Markup, Preis, Verfügbarkeit, Versand und Rückgabe, Anforderungen an Bild-Adressen. Abgerufen am 06.10.2026.
  • Google Search Central, Best Practices für Bilder: ein Bild durchgehend unter derselben Adresse einbinden. Abgerufen am 06.10.2026.
  • Marktpreise: eigene Sichtung öffentlicher Preisangaben und Ratgeber von 18 Anbietern und Agenturen am 06.10.2026. Namen nenne ich hier bewusst nicht; die Liste mit Fundstellen schicke ich dir auf Anfrage.

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Kurz beantwortet.

Verliere ich durch Weiterleitungen Rankings?

Nicht durch die Weiterleitung selbst: Dauerhafte Weiterleitungen wie 301 kosten laut Google keinen PageRank. Verluste entstehen durch fehlende Weiterleitungen, unpassende Ziele, Ketten und Änderungen an Inhalt und Technik. Schwankungen während des Umzugs nennt Google normal.

Wie lange müssen Weiterleitungen bestehen bleiben?

Laut Google so lange wie möglich, in der Regel mindestens ein Jahr. Aus Sicht der Besucher rät Google, sie unbefristet zu behalten, und eigene sowie wichtige externe Links direkt auf die neuen Adressen umzustellen.

Darf ich alte Seiten auf die Startseite umleiten?

Nicht im großen Stil. Viele alte Adressen auf ein unpassendes Ziel wie die Startseite kann Google als Soft-404 werten. Gibt es keinen Nachfolger, ist 404 oder 410 die ehrliche Antwort, bewusst entschieden statt still vergessen. Wurden mehrere Seiten zu einer zusammengelegt, dürfen die alten Adressen auf die neue gemeinsame Seite zeigen.

Wie lange dauert es, bis sich die Rankings nach einem Relaunch einpendeln?

Google nennt für kleine bis mittelgroße Websites einige Wochen, bis die meisten Seiten umgezogen sind; große Websites brauchen länger. Wie schnell es geht, hängt laut Google vor allem von der Zahl der Adressen und der Geschwindigkeit des Servers ab. Eine Zusage für Rankings gibt es dabei nicht, weder von Google noch von mir.

Wann sollte die SEO-Planung beim Relaunch beginnen?

Solange die alte Website noch erreichbar ist, denn nur dort lässt sich der Bestand vollständig sichern. Realistisch sind vier bis sechs Wochen vor dem geplanten Livegang, bei großen Katalogen früher. Ist der Termin näher, geht es trotzdem, dann wird die Prüfung enger.

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Was kostet SEO-Begleitung beim Shop-Relaunch?

Laut öffentlicher Preisangaben beginnt eine SEO-Begleitung beim Relaunch meist bei rund 2.500 bis 5.000 €, ein Weiterleitungsplan für Shops kostet oft 3.000 bis 8.000 €, eine komplette Begleitung im Mittelstand 25.000 bis 40.000 €. Bei mir kostet die Absicherung je nach Zahl der Adressen 1.900 €, 3.900 € oder 6.900 € netto, jede weitere Sprache 750 €, jede weitere Domain 500 €. Die Überwachung nach dem Livegang ist optional: 4 Wochen 990 €, 8 Wochen 1.790 €. Eine Zweite Meinung zu einem vorhandenen Plan kostet 990 € bis 50.000 Adressen.

Wie viel kostet ein Website-Relaunch?

Den größten Teil machen Design, Texte und Entwicklung aus; eine belastbare Marktzahl dafür nenne ich nicht. Lässt du die Website bei mir neu bauen, gehört der Umzug mit 301-Weiterleitungen zum Ablauf, die Festpreise liegen bei One-Pager ab 1.500 €, Website ab 3.000 € oder Website mit Katalog ab 5.000 € netto. Baut eine Agentur und du willst nur die SEO-Seite absichern, beginnt die Relaunch-Absicherung bei 1.900 € bis 5.000 Adressen, eine Zweite Meinung zu einem vorhandenen Plan kostet 990 €. Bei einer Website mit wenigen Dutzend Seiten reichen oft die Checkliste und der kostenlose Relaunch-Check.

Steht dein Relaunch-Termin schon?

Im Rechner siehst du, was die Absicherung für deine Adresszahl, Sprachen und Domains kostet. Hast du schon einen Weiterleitungsplan, prüfe ich ihn als Zweite Meinung ab 990 €, angerechnet, wenn du innerhalb von 30 Tagen die Absicherung buchst.

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