Preismonitoring für Online-Shops

Wettbewerbspreise, Artikel für Artikel.
Als Zeitreihe, nicht als Screenshot.

Öffentliche Preise und Verfügbarkeiten deiner Wettbewerber, per EAN deinem Katalog zugeordnet, wöchentlich oder täglich — mit den Signalen, auf die es beim Pricing ankommt. Auf eigener Infrastruktur gebaut, deshalb auch für den Mittelstand bezahlbar.

Das Problem

Du kennst deine Preise. Die des Marktes kennst du vom letzten Blick.

Bei einigen tausend Artikeln und einer Handvoll Wettbewerber ist ein manueller Preisvergleich am Tag, an dem er gemacht wird, schon veraltet. Preise ändern sich wöchentlich, Verfügbarkeiten täglich. Was bleibt, ist ein Bauchgefühl — und ein paar Artikel, bei denen jemand zufällig hingeschaut hat.

Professionelle Preismonitoring-Systeme lösen das, kosten aber typischerweise vierstellige Monatsbeträge und sind auf Konzerne zugeschnitten. Für einen mittelständischen Shop steht das in keinem Verhältnis. Also bleibt es beim Bauchgefühl.

Die Engine dafür ist eine Eigenentwicklung — ursprünglich, weil ich sie im großen E-Commerce gebraucht habe. Sie läuft auf eigener Infrastruktur, ohne Lizenzkosten pro Artikel. Das macht den Unterschied im Preis, nicht in der Qualität der Daten.

Wie steht deine Website da?

Fünf Prüfungen in einem Lauf: Crawl, KI-Sichtbarkeit, Markup, Core Web Vitals, Produktdaten. Ergebnis meist in unter 40 Sekunden, ohne Anmeldung.

Was du bekommst

Vier Signale statt tausend Zahlen.

Ein Preisvergleich ist nur so gut wie die Frage, die er beantwortet. Diese vier beantwortet er.

Günstigster lieferbarer Marktpreis je Artikel

Nicht der billigste Preis irgendwo, sondern der günstigste Preis, zu dem der Artikel gerade tatsächlich lieferbar ist. Ein Wettbewerber mit Kampfpreis und leerem Lager ist kein Wettbewerber — das unterscheidet ein brauchbares Signal von einer Zahl.

Preisabstand je Artikel, über die Zeit

Wo liegst du über dem Markt, wo darunter, wo hat sich das in den letzten Wochen verschoben? Als Zeitreihe, nicht als Momentaufnahme — weil ein einzelner Stichtag zufällig ist und ein Verlauf eine Strategie zeigt.

Wettbewerber ausverkauft

Wenn der Artikel bei zwei von drei Wettbewerbern nicht lieferbar ist, hast du für diesen Artikel gerade Preismacht. Das ist das Signal, das am schnellsten Geld wert ist — und das kaum jemand systematisch beobachtet.

Verknüpfung mit deiner Nachfrage

Preisposition allein sagt wenig. Erst zusammen mit deinen Suchdaten — welche Artikel werden gesucht, geklickt, gekauft — wird daraus eine Priorität: Wo lohnt eine Preisanpassung, wo ist sie egal. Diese Verknüpfung baue ich aus deiner Search Console und deinem Analytics, nicht aus Schätzungen.

So sieht ein Artikel im Verlauf aus.

2 von 3 Wettbewerbern ausverkauft 60 €55 €50 €45 € KW 30KW 32KW 34KW 36KW 38 Dein Preis Günstigster lieferbarer Marktpreis

Schematisches Beispiel. In KW 35 und 36 war der Artikel bei zwei von drei Wettbewerbern nicht lieferbar — der günstigste lieferbare Preis lag über deinem. Zwei Wochen ungenutzte Preismacht, die ohne Zeitreihe niemand gesehen hätte.

Beispiel-Artikel · Beispielwerte

Schieb deinen Preis — und sieh, welches Signal feuert.

  • Wettbewerber A52,90 € · lieferbar
  • Wettbewerber B49,00 € · ausverkauft
  • Wettbewerber C58,50 € · lieferbar

Günstigster lieferbarer Marktpreis

52,90 €

Dein Abstand

+2,00 € (+3,8 %)

Signal

Du liegst über dem Markt

Ein lieferbarer Wettbewerber ist günstiger. Prüfen, ob der Abstand gewollt ist.

Beispiel mit erfundenen Zahlen — im echten Monitoring stehen hier deine Artikel, deine Wettbewerber, deine Zeitreihe.

Abgrenzung

Was das Monitoring nicht ist.

Damit du weißt, was du kaufst — und was nicht.

Kein Repricing-Automat

Das Monitoring ändert keine Preise. Es liefert die Datenlage, auf der du entscheidest — im Dashboard, als Export oder als wöchentliche Zusammenfassung. Automatische Preisregeln sind ein eigenes Thema mit eigenen Risiken; wenn du das willst, sprechen wir darüber getrennt.

Keine Preisvergleichsportal-Daten

Portale zeigen, was Händler dort einstellen — nicht, was auf der Produktseite steht. Ich lese die Produktseiten der Wettbewerber direkt, so wie ein Kunde sie im Browser sieht: öffentlich, moderat, mit Pausen. Shops, die automatisierte Abrufe ausdrücklich nicht wollen, ersetze ich durch Preisdaten aus Google Shopping.

Kein Matching nach Produktnamen

Artikel werden über die EAN/GTIN zugeordnet — den einzigen Schlüssel, der shopübergreifend eindeutig ist. Wo keine EAN vorliegt, gibt es eine getrennt gekennzeichnete Spalte mit Wahrscheinlichkeits-Zuordnung und Plausibilitätsprüfung. Beides wird nie vermischt, damit du weißt, welchen Zahlen du trauen kannst.

Vorgehen

Vom Katalog zur Entscheidung — in fünf Schritten.

  1. 01

    Katalog und Wettbewerber festlegen

    Du lieferst deine Artikelliste mit EAN — als Export aus dem Shop oder als Feed. Wir legen fest, welche Wettbewerber zählen und in welchem Rhythmus: wöchentlich für den Gesamtkatalog, täglich für die Artikel, an denen dein Umsatz hängt.

  2. 02

    Musterlauf über einen Ausschnitt

    Bevor irgendetwas laufend läuft, gibt es einen Musterlauf über einige hundert Artikel. Du siehst die Matchquote, die Datenqualität je Wettbewerber und die ersten Signale — und entscheidest auf dieser Basis, nicht auf einer Präsentation.

  3. 03

    Laufender Betrieb

    Die Läufe laufen auf meiner eigenen Infrastruktur, die Ergebnisse landen als Zeitreihe in einer Datenbank, die du auch selbst abfragen kannst. Dazu ein Dashboard mit den Signalen und ein Export in dem Format, das dein Team braucht.

  4. 04

    Qualitätssicherung

    Jede Lieferung wird gegen Plausibilitätsregeln geprüft: unmögliche Preise, Spaltenversatz, Varianten-Verwechslung. Ein E-Bike mit fünfhundert Stück Lagerbestand ist ein Alarm, kein Datenpunkt. Diese Regeln stammen aus realen Fehlern, die ich in solchen Daten gefunden habe.

  5. 05

    Auswertung mit deiner Nachfrage

    Quartalsweise oder auf Zuruf: Wo liegt deine Preisposition bei den Artikeln, die gesucht werden? Wo ist Preismacht ungenutzt? Das ist der Teil, an dem aus Daten eine Entscheidung wird.

So könnte deine Anfrage aussehen

Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

„Wir möchten die Preise und Verfügbarkeiten unserer wichtigsten Wettbewerber je Artikel als Zeitreihe sehen, ohne ein Konzern-Tool zu bezahlen. Musterlauf für einen Teil des Sortiments wäre ideal. Artikel: … Wettbewerber: …“
Diese Anfrage übernehmen

Der Text steht dann im Formular, du passt nur Zahlen und System an.

Preismonitoring — ehrlich beantwortet.

Für welche Shops ist das sinnvoll?

Für Online-Shops mit Markenware und EAN — also überall dort, wo derselbe Artikel bei mehreren Händlern verkauft wird. Ab einigen hundert Artikeln lohnt sich ein laufendes Monitoring; unter hundert Artikeln reicht meist ein manueller Blick.

Was kostet Preismonitoring?

Das hängt an drei Größen: Anzahl der Artikel, Anzahl der Wettbewerber, Frequenz. Deshalb gibt es keinen Listenpreis, sondern einen Musterlauf, aus dem sich der Aufwand ehrlich ableiten lässt. Die Struktur ist ein einmaliges Einrichtungsprojekt plus eine monatliche Betreuung — wie bei allen meinen Leistungen ohne Setup-Gebühren und ohne versteckte Kosten.

Ist das rechtlich in Ordnung?

Es werden ausschließlich öffentlich sichtbare Preise und Verfügbarkeiten gelesen — dieselben Informationen, die jeder Kunde im Browser sieht. Keine Logins, keine geschützten Bereiche, keine personenbezogenen Daten. Shops, die automatisierte Abrufe ausdrücklich ausschließen, werden nicht direkt abgerufen; für sie nutze ich Preisdaten aus Google Shopping.

Wie schnell sehe ich erste Ergebnisse?

Der Musterlauf braucht in der Regel ein bis zwei Wochen — die meiste Zeit geht in das saubere Verstehen der Wettbewerber-Shops. Danach liefert jeder Lauf am Tag nach dem Abruf.

Warum von einem SEO-Berater?

Weil der Wert nicht im Abrufen liegt, sondern in der Verknüpfung: Preisposition und Nachfrage zusammen. Ich habe beide Datenwelten — Suchdaten und Preisdaten — in großen Shops aufgebaut und bringe sie in einer Auswertung zusammen. Reine Preistools kennen deine Nachfrage nicht; reine SEO-Agenturen kennen deine Preise nicht.

Wie steht dein Katalog gerade im Markt?

Schick mir einen Ausschnitt deiner Artikelliste mit EAN und die Namen deiner drei wichtigsten Wettbewerber. Du bekommst einen Musterlauf mit echten Zahlen — und dann entscheidest du.

Musterlauf anfragen

Oder direkt: hasan@evergrowsolution.de