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Ist deine Website für
ChatGPT, Claude & Perplexity lesbar?

Zehn Prüfpunkte mit Erklärung. Mit deiner E-Mail fragst du danach bis zu drei KI-Assistenten, ob sie dich nennen.

Erst sehen, was herauskommt? — an unserem Testgelände mit absichtlich eingebauten Fehlern.

Gebaut und betreut von Hasan Kalkan, Informatiker (B.Sc., FH Aachen), SEO seit 2012, Aachen.

Was geprüft wird

Zehn Prüfpunkte, die Ranking-Tools nicht zeigen.

Der Check schaut auf eine Website so, wie ein Sprachmodell sie sieht: vier Fragen, eine nach der anderen. Jede Antwort bringt Punkte, zusammen 100.

So verteilen sich die 100 Punkte Jeder Abschnitt ist ein Prüfpunkt, die Breite sein Gewicht.

1Darf ich lesen?25 Punkte

2Wer bist du?30 Punkte

3Was ist das hier?30 Punkte

4Kann ich es zitieren?15 Punkte

  1. Frage 1 · 25 von 100 Punkten

    Darf ich lesen?

    Bevor ein Sprachmodell etwas aus deiner Seite übernimmt, muss es sie abrufen dürfen: ohne Sperre in der robots.txt und ohne Warnung beim Laden.

    • KI-Crawler in der robots.txt

      20Punkte

      Ob die robots.txt die neun bewerteten KI-Crawler zulässt — was für Suche und Abruf gesperrt ist, kann nicht empfohlen werden. Eine Sperre nur fürs Training (GPTBot, ClaudeBot) kostet keine Punkte. Mehr im Ratgeber

      Training
      GPTBot, ClaudeBot
      Training und Grounding
      Google-Extended
      Suche
      OAI-SearchBot, Claude-SearchBot, PerplexityBot, Bingbot
      Nutzer-Abruf
      ChatGPT-User, Claude-User

      Dazu 14 weitere zur Information, u. a. Apple, Meta, Amazon, Mistral und Common Crawl.

    • HTTPS

      5Punkte

      Verschlüsselte Auslieferung, damit Browser und Dienste die Seite ohne Warnung laden. Mehr im Ratgeber

  2. Frage 2 · 30 von 100 Punkten

    Wer bist du?

    Wer hinter der Seite steht, muss für Maschinen eindeutig sein: im Markup, im Seitentext und im Knowledge Graph von Google.

    • Organisations-Markup

      15Punkte

      Ob JSON-LD vom Typ Organization, LocalBusiness oder ProfessionalService sagt, wer hinter der Seite steht — mit Name, Adresse und Profilen. Mehr im Ratgeber

    • Marke im Text erkannt

      neu

      10Punkte

      Ob Google Natural Language in deinem Seitentext deine Marke als zentrale Entität erkennt — und nicht Menü, Cookie-Hinweis oder Warenkorb. Mehr im Ratgeber

    • Entität im Knowledge Graph

      5Punkte

      Ob Google deine Marke als eigenständige Entität mit Beschreibung und Typ kennt — die Basis dafür, dass KI-Systeme dich als Marke einordnen. Mehr im Ratgeber

  3. Frage 3 · 30 von 100 Punkten

    Was ist das hier?

    Worum es auf der Seite geht, welche Adresse zählt und in welcher Sprache sie geschrieben ist, dazu eine Kurzfassung für Sprachmodelle.

    • Grundlagen

      20Punkte

      Title, Description und genau eine H1 sagen, worum es geht — dazu ein Canonical und kein versehentliches noindex. Ein noindex allein kostet 8 der 20 Punkte: Für die KI-Funktionen der Google-Suche muss eine Seite indexiert sein. Mehr im Ratgeber

    • llms.txt

      5Punkte

      Ob es eine llms.txt gibt, ob sie die Lighthouse-Kriterien besteht und ob sie etwas über dein Unternehmen sagt statt nur Systemdokumentation. Mehr im Ratgeber

    • Sprache

      5Punkte

      Das lang-Attribut im HTML sagt Crawlern und Übersetzungsdiensten, in welcher Sprache die Seite geschrieben ist. Mehr im Ratgeber

  4. Frage 4 · 15 von 100 Punkten

    Kann ich es zitieren?

    Angaben, die sich direkt übernehmen lassen, und eine saubere Vorschau, wenn die Quelle angezeigt wird.

    • Inhalts-Markup

      10Punkte

      Markup vom Typ Product, Article, FAQPage oder Service — die Struktur, die eine KI direkt zitieren kann. Mehr im Ratgeber

    • Vorschau für geteilte Links

      5Punkte

      Open-Graph-Titel und -Bild bestimmen, wie die Seite erscheint, wenn jemand sie teilt oder ein Dienst sie als Vorschau zeigt. Mehr im Ratgeber

Kurz beantwortet.

Was macht das Tool genau?

Es ruft die eingegebene Seite einmal ab — so wie ein KI-Crawler das tun würde — dazu die robots.txt und die llms.txt der Domain. Daraus werden zehn Prüfpunkte bewertet — inklusive einer Abfrage des Google Knowledge Graph, ob die Marke als Entität bekannt ist, und einer Textanalyse mit Google Natural Language, ob deine Marke im Seitentext erkannt wird — und zu einem Score zusammengefasst. Kein Crawl der ganzen Website, keine Login-Bereiche, keine personenbezogenen Daten.

Was bedeutet der Score?

Er gewichtet die Prüfpunkte nach ihrer Bedeutung für KI-Sichtbarkeit: KI-Crawler in der robots.txt und Grundlagen zählen am meisten (je 20 Punkte), HTTPS, Entität im Knowledge Graph, llms.txt, Sprache und Vorschau für geteilte Links am wenigsten (je 5). 100 heißt: technisch ist alles vorbereitet. Ob die KI dich dann tatsächlich nennt, entscheidet der Inhalt — dafür gibt es die Stichprobe im vollen Bericht.

Warum brauche ich eine E-Mail-Adresse für den vollen Bericht?

Alle Befunde siehst du sofort. Für den vollständigen Bericht mit Empfehlungen, dem fertigen llms.txt-Entwurf und der Stichprobe „Nennt dich die KI?“ frage ich nach deiner E-Mail. Die Stichprobe stellt echte Anfragen an bis zu drei KI-Assistenten (ChatGPT, Gemini, Perplexity), die kosten mich Geld — die E-Mail ist der ehrliche Preis dafür. Kein Newsletter, keine Weitergabe.

Wie funktioniert „Nennt dich die KI?“

Aus Titel und Beschreibung deiner Seite formuliere ich drei Fragen, wie deine Kunden sie stellen würden — ohne deinen Namen. Die kannst du anpassen. Dann frage ich bis zu drei KI-Assistenten (ChatGPT, Gemini, Perplexity) über ihre Schnittstellen, in der Regel mit Websuche, ohne Konto und ohne Verlauf, und prüfe, ob du in den Antworten vorkommst und wen sie stattdessen nennen. Dazu siehst du, ob Google für deinen Suchbegriff eine KI-Übersicht zeigt. Ist gerade viel los, frage ich weniger KIs, aber immer ChatGPT; welche dabei sind, steht vor dem Start über den Fragen. Vor der Abfrage bestätigst du deine E-Mail-Adresse mit einem Code, den ich dir schicke. KI-Antworten schwanken von Anfrage zu Anfrage: Das Ergebnis ist eine Stichprobe von heute, keine Dauer-Messung.

Ist ein Score von 100 gleich Sichtbarkeit in ChatGPT?

Nein. Der Check misst, ob die technischen Voraussetzungen stehen. Ob ein KI-System dich zitiert, hängt davon ab, ob deine Inhalte die Fragen der Nutzer präzise beantworten und ob dich andere nennen. Das ist die Arbeit danach.

Weitere 4 Fragen anzeigen
Prüft das Tool auch Google-Rankings?

Nein, bewusst nicht. Dafür gibt es die Search Console. Dieses Tool schaut auf das, was die meisten Ranking-Tools übersehen: wie eine Website für Sprachmodelle und Agenten aussieht.

Wie werde ich in ChatGPT sichtbar?

Vier Dinge, in dieser Reihenfolge. Der OAI-SearchBot muss deine Seite lesen dürfen, er baut den Index der ChatGPT-Suche. Deine Seiten beantworten die Fragen deiner Kunden direkt, in wenigen Sätzen. Strukturierte Daten sagen, wer hinter der Seite steht und was du anbietest. Und andere Websites nennen dich im Zusammenhang mit deinem Thema. Den ersten und den dritten Punkt prüft dieser Check, den zweiten und vierten nicht.

Mehr im Ratgeber ChatGPT-SEO

Soll ich GPTBot und andere KI-Bots erlauben?

Für die Suchantworten von ChatGPT musst du GPTBot nicht erlauben. Laut OpenAI entscheidet der OAI-SearchBot, ob deine Seiten in den Suchantworten erscheinen können; GPTBot sammelt Inhalte, die fürs Training genutzt werden können. Du kannst also GPTBot sperren und OAI-SearchBot erlauben. Bei Claude ist es ähnlich getrennt: ClaudeBot für das Training, Claude-SearchBot für die Suche. Ob du das Training zulässt, entscheidest du. Sperrst du nur das Training (GPTBot, ClaudeBot), zieht der Score dieses Checks dafür nichts ab, solange die Kennungen für Suche und Abruf offen sind. Ist mindestens eine davon gesperrt, gibt es für diesen Prüfpunkt 9 statt 20 Punkte, sind alle neun Bots gesperrt, 0. Google-Extended zählt dabei wie eine Such-Kennung, denn laut Google steuert es neben dem Training auch das Grounding in den Gemini-Apps. Welche Regel deine robots.txt für welchen Bot setzt, zeigt der Check nach dem Lauf in der Matrix.

Die OpenAI-Bots im Ratgeber

Warum zählt die llms.txt im Score, wenn Google sie nicht nutzt?

Für die Google-Suche bringt die llms.txt nichts, das sagt Google selbst. Der Check bewertet aber nicht die Google-Suche, sondern wie gut KI-Systeme deine Website lesen und einordnen können. Die llms.txt richtet sich an KI-Agenten, die eine Website gezielt erkunden, und Lighthouse prüft sie, wenn sie da ist; fehlt sie, wertet Lighthouse das nicht als Fehler. Deshalb zählt sie nur 5 von 100 Punkten. Eine automatisch erzeugte Datei, die nur das Shopsystem beschreibt, bringt weniger Punkte als eine, die dein Unternehmen vorstellt.

llms.txt im Ratgeber

Auch kostenlos: Core-Web-Vitals-Check mit den Felddaten, die Google wirklich zählt, und der Produktdaten-Check für Shops.