Keine laufende Profilpflege
Beiträge, Fotos, Antworten auf Bewertungen gehören zu euch. Ihr wisst, was gerade im Betrieb passiert, ich nicht. Ich baue das Verfahren und zeige, worauf es ankommt.
Local SEO
Lokale Sichtbarkeit entsteht nicht auf der Website allein. Sie entsteht dort, wo Profil, Website und Verzeichnisse dasselbe sagen. Bei einem Standort ist das Sorgfalt. Bei dreißig ist es ein Datenproblem.
3
Plätze im lokalen Kartenkasten
darunter beginnt erst der organische Teil
12
Standortseiten auf einmal vergleichbar
im Prüfer weiter unten, ohne Anmeldung
seit 2012
technisches SEO in der Praxis
Informatiker, ein Ansprechpartner
Sie sehen von außen gleich aus und brauchen völlig verschiedene Arbeit. Welche davon auf dich zutrifft, entscheidet über Aufwand und Reihenfolge.
Aufklappen, was zutrifft
Der häufigste Fall bei Betrieben mit einem Standort. Das Google-Unternehmensprofil existiert, ist aber halb gepflegt, und die Website sagt an keiner Stelle klar, wo du arbeitest und wofür. Google hat dann zwei Quellen, die sich nicht decken, und entscheidet sich für keine.
Hier wird lokale Sichtbarkeit zum Datenproblem, und das ist der Fall, in dem ich am meisten beitrage. Öffnungszeiten weichen zwischen Website und Profil ab, Standortseiten sind über Jahre gewachsen und gleichen sich bis auf den Ortsnamen, zwei Filialen konkurrieren um dieselbe Suchanfrage.
Handwerk, Pflegedienste, mobile Dienstleister. Google behandelt das anders als ein Ladenlokal, und viele Profile sind dafür falsch eingerichtet. Wer die Anschrift öffentlich zeigt, obwohl er sie verbergen müsste, verschenkt Reichweite und gibt gleichzeitig seine Privatadresse preis.
Lokale Sichtbarkeit bricht selten langsam ein, sie verschwindet. Meist steckt eine konkrete Ursache dahinter: eine Profilsperre, eine geänderte Anschrift, eine Meldung durch einen Wettbewerber, oder eine Kategorie, die jemand angepasst hat. Das lässt sich rekonstruieren.
Das ist der Unterschied, an dem die meisten lokalen Projekte scheitern. Beide Ergebnisse stehen auf derselben Seite, reagieren aber auf andere Signale. Wer sie nicht trennt, misst einen Mittelwert aus zwei Dingen und steuert ins Leere.
Kartenkasten
Quelle
Google-Unternehmensprofil, Entfernung, Bekanntheit, Bewertungen
Steuerbar über
Kategorien, Konsistenz der Daten, Aktivität im Profil
Plätze
In der Regel drei, danach muss man aufklappen
Reaktionszeit
Oft Tage bis wenige Wochen
Messung
Profil-Statistik: wie Leute dich gefunden und was sie getan haben
Organische Ergebnisse
Quelle
Deine Website, ihre Struktur, ihr Inhalt, Links von außen
Steuerbar über
Standort- und Leistungsseiten, technische Grundlage, Belege
Plätze
Zehn, aber unter Kartenkasten und oft unter einer KI-Übersicht
Reaktionszeit
Wochen bis Monate
Messung
Search Console: Anfragen, Positionen, Seiten
Bei zwei Standorten sieht man es noch. Bei zwölf nicht mehr. Füg die Texte ein, das Werkzeug zeigt dir in Sekunden, welche Seiten dieselbe Vorlage mit ausgetauschtem Ortsnamen sind — und welche wirklich etwas Eigenes sagen.
Standortseiten prüfen
Füge die Texte von zwei bis zwölf Standortseiten ein, getrennt durch eine Zeile mit
## Ortsname. Der Vergleich läuft in deinem Browser,
nichts wird übertragen. Gemessen wird die Überschneidung der Wortfolgen — der Ortsname
allein macht aus zwei gleichen Texten keine zwei Seiten.
Befunde
Strukturierte Daten sind kein Rankingfaktor. Sie sind der Ort, an dem du Google unmissverständlich sagst, was auf der Seite steht — und an dem Widersprüche zum Profil sichtbar werden, bevor sie dich etwas kosten. Der zweite Block ist der Fall ohne Ladenlokal, und er ist zugleich Datenschutz: Wer vom Wohnzimmer aus arbeitet, will die Anschrift nicht im Quelltext jeder Seite haben.
// Eine Filiale. Was Google hier liest, muss mit dem Profil übereinstimmen. // Das JSON gehört in ein script-Element mit type="application/ld+json". { "@context": "https://schema.org", "@type": "Plumber", "name": "Rehberg Sanitär & Heizung", "url": "https://beispiel.de/standorte/eschweiler/", "telephone": "+49 2403 123456", "address": { "@type": "PostalAddress", "streetAddress": "Bahnhofstraße 12", "postalCode": "52249", "addressLocality": "Eschweiler", "addressCountry": "DE" }, "geo": { "@type": "GeoCoordinates", "latitude": 50.8181, "longitude": 6.2708 }, "openingHoursSpecification": [ { "@type": "OpeningHoursSpecification", "dayOfWeek": ["Monday","Tuesday","Wednesday","Thursday"], "opens": "07:30", "closes": "17:00" }, { "@type": "OpeningHoursSpecification", "dayOfWeek": "Friday", "opens": "07:30", "closes": "13:00" } ], "sameAs": ["https://www.google.com/maps/place/?q=place_id:ChIJ..."] } // Ohne Ladenlokal: Einzugsgebiet statt Anschrift, damit die Privatadresse // nicht im Quelltext jeder Seite landet. { "@context": "https://schema.org", "@type": "Plumber", "name": "Rehberg Sanitär & Heizung", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Eschweiler", "addressCountry": "DE" }, "areaServed": [ { "@type": "City", "name": "Eschweiler" }, { "@type": "City", "name": "Stolberg" }, { "@type": "City", "name": "Würselen" } ] }
Die Zeitangaben gelten für einen mittleren Fall mit einer Handvoll Standorten. Bei einem Standort geht es schneller, bei dreißig dauert die Bestandsaufnahme länger als alles danach.
Alle Profile, alle Standortseiten, alle Verzeichniseinträge in einer Übersicht. Bei einem Standort ist das eine Stunde, bei dreißig eine Woche. Am Ende steht keine Einschätzung, sondern eine Liste mit Abweichungen und Fundstelle.
Wo stehst du heute, getrennt nach organischer Suche und Kartenergebnis? Ohne diesen Punkt lässt sich später nichts belegen. Dazu die Suchanfragen, über die Leute tatsächlich im Profil landen, nicht die, von denen wir es annehmen.
Name, Anschrift, Telefonnummer, Öffnungszeiten und Kategorien in Übereinstimmung bringen. Das klingt nach Fleißarbeit und ist es auch, aber es ist der Teil, der bei mehreren Standorten am zuverlässigsten wirkt.
Jede Seite bekommt einen eigenen Grund zu existieren: eigene Leistungen, eigene Ansprechpartner, eigene Fragen aus dem Ort. Seiten, die sich nur im Ortsnamen unterscheiden, werden zusammengelegt statt vervielfacht.
Dieselben Messpunkte wie in Woche 1, dazu ein Verfahren, mit dem dein Team neue Standorte selbst anlegt, ohne dass die Konsistenz wieder auseinanderläuft. Ich übergebe eine Liste, keine Abhängigkeit.
Vier Dinge, die bei lokaler Sichtbarkeit oft mitverkauft werden und bei mir nicht dabei sind. Lieber vorher unbequem als hinterher enttäuschend.
Beiträge, Fotos, Antworten auf Bewertungen gehören zu euch. Ihr wisst, was gerade im Betrieb passiert, ich nicht. Ich baue das Verfahren und zeige, worauf es ankommt.
Weder selbst noch über einen Dienstleister. Das Risiko trägt dein Profil, nicht meins, und Google erkennt die Muster inzwischen zuverlässig.
Eine Seite je Gemeinde im Umkreis von fünfzig Kilometern ist eine Methode aus einer Zeit, in der sie funktioniert hat. Heute erzeugt sie Seiten, die niemand ernst nimmt — Google eingeschlossen.
Ich liefere Befunde mit Fundstelle und Akzeptanzkriterium. Wer sie umsetzt, klären wir vorher statt hinterher.
Lokale Sichtbarkeit wird öfter falsch gemessen als jede andere SEO-Disziplin, weil das Ergebnis vom Standort des Suchenden abhängt. Zwei Leute in derselben Stadt sehen verschiedene Reihenfolgen. Deshalb zählt nur, was Google selbst protokolliert.
## Google-Unternehmensprofil (Profil-Statistik) Aufrufe getrennt nach Suche und Karte Suchbegriffe, über die Leute im Profil landen Handlungen: Anruf, Route, Website-Klick Vergleich zu Betrieben derselben Kategorie ## Search Console (organische Seite) Anfragen mit Ortsbezug, getrennt je Standortseite Position je Standortseite, nicht als Domainmittel Klicks je Standortseite gegen deren Impressionen ## Was KEINE Messung ist "Ich habe gegoogelt und wir standen auf Platz 2" → dein Standort, dein Verlauf, dein Konto. Nicht vergleichbar. Ein Rangprüfer ohne Ortsangabe → lokale Ergebnisse hängen am Standort des Suchenden. Ein Gesamtwert über alle Filialen → mittelt die gute Filiale mit der toten zusammen.
Die ehrliche Antwort: Für lokale Betriebe ist das noch kein eigenes Feld. Ich habe im September 2026 gemessen, wie oft in Deutschland nach Begriffen wie „local seo chatgpt" oder „ki suche lokale unternehmen" gesucht wird. Das Ergebnis: Googles Keyword-Planer weist für keinen dieser Begriffe ein messbares Suchvolumen aus. Wer dir heute eine eigene Leistung dafür verkauft, verkauft dir eine Erwartung.
Was dagegen schon zählt: Die KI-Übersicht erscheint auch über lokalen Suchergebnissen, und sie zieht dieselben Daten heran, die auch den Kartenkasten füttern — allen voran das Unternehmensprofil. Die Arbeit an Kategorien, Öffnungszeiten und Konsistenz wirkt damit auf eine Fläche mehr als noch vor zwei Jahren. Es ist dieselbe Arbeit, nicht eine zusätzliche.
Wenn du wissen willst, wie sichtbar du in ChatGPT, Perplexity und den KI-Übersichten tatsächlich bist, gibt es dafür eine eigene Seite: GEO und KI-Sichtbarkeit. Für den lokalen Fall gilt: erst die Grundlagen, dann das Neue.
Häufige Fragen
Nein. Ich richte es ein, bringe es mit der Website in Übereinstimmung und zeige deinem Team, wie es gepflegt wird. Beiträge schreiben, Bewertungen beantworten und Fotos hochladen gehört in den Betrieb, nicht zu mir. Wer das auslagert, verliert genau die Nähe, die lokale Sichtbarkeit ausmacht.
Die Bestandsaufnahme mit Maßnahmenliste liegt bei einem Standort deutlich unter einem vollständigen Audit. Bei mehreren Standorten hängt der Aufwand an der Zahl der Profile und Seiten, nicht an der Unternehmensgröße. Nenn mir die Zahl der Standorte, dann bekommst du einen Festpreis statt einer Spanne.
Oft ja, aber selten so viel wie erhofft. Bei einem Standort in einer kleinen Stadt ist die Luft nach oben begrenzt, weil es wenig Wettbewerb und wenig Suchvolumen gibt. Dann sage ich das vorher. Bei einem Standort in einer Großstadt oder in einem umkämpften Feld ist der Hebel deutlich größer.
Änderungen am Profil greifen oft innerhalb von Tagen, Änderungen an Standortseiten brauchen Wochen bis Monate. Wer dir sagt, dass du in vierzehn Tagen im Kartenkasten stehst, verkauft dir etwas anderes als Arbeit.
Ja, bundesweit und remote. Lokale Sichtbarkeit zu bauen heißt nicht, vor Ort zu sitzen. Für Standortaufnahmen, Übergaben und Workshops komme ich vorbei, den Rest erledigt eine gemeinsame Tabelle und ein Termin in der Woche.
Wenn du die Frage stellst, meistens ja. Eine Bestandsaufnahme sagt dir innerhalb einer Woche, ob die Grundlagen stimmen: Konsistenz, Kategorien, Standortseiten, Messung. Das Ergebnis ist eine Liste mit Fundstellen, mit der du das Gespräch mit deiner Agentur führen kannst, statt ein Gefühl zu haben.
Ist die Website selbst zu alt oder am Handy kaum nutzbar? Für kleine Betriebe gibt es den One-Pager mit eingerichtetem Google-Unternehmensprofil: Website erstellen lassen, ab 1.500 €.
So könnte deine Anfrage aussehen
„Mit der Zahl der Standorte und einem Link auf eure Website kann ich einschätzen, ob sich der Aufwand lohnt und was er kostet. Wenn die Antwort lautet, dass der Hebel bei euch klein ist, schreibe ich das auch.“
Der Text steht dann im Formular, du passt nur Zahlen und System an.