Beispiel · Anwaltskanzlei & Steuerberatung

Kanzlei mit vier Rechtsgebieten: Mandanten finden per Frage, nicht per Rechtsgebiet

Eine Kanzlei hat Seiten je Rechtsgebiet, aber Mandanten suchen Fragen: Kündigung erhalten, Bußgeld, Erbe ausschlagen. Die Website beantwortet keine davon.

Ausgangslage

So sieht es aus, wenn die Anfrage kommt.

  • Vier Rechtsgebiete, je eine Seite mit Fachtext, wie ihn Anwälte schreiben. Kein Absatz, der eine konkrete Frage in zwei Sätzen beantwortet.
  • Bewertungen verteilt auf drei Plattformen, das Unternehmensprofil listet nur „Rechtsanwalt“, keine Rechtsgebiete, keine Beiträge.
  • KI-Suchen empfehlen bei Rechtsfragen Kanzleien mit klar erkennbaren Anwälten, Qualifikationen und Fachbeiträgen — die Kanzlei hat davon nichts maschinenlesbar.

Was geprüft wird

Vier Bereiche, ein Audit.

Technik, GEO, Performance

  • LegalService- und Person-Markup je Anwalt mit Zulassung, Fachanwaltstitel, Rechtsgebieten.
  • Zugang für KI-Crawler, Entität im Knowledge Graph, einheitliche Daten in Verzeichnissen — bei Rechtsfragen wird der Absender geprüft.
  • Ladezeit und Erreichbarkeit mobil: Wer einen Bußgeldbescheid in der Hand hat, sucht vom Handy.
  • Keine Formulardaten in Tracking-Tools — Datenschutz ist hier auch ein Vertrauenssignal.

Inhalte, Qualität, Suchintention

  • Je Rechtsgebiet die zehn Fragen, mit denen Mandanten kommen — jede als Passage mit Antwort in zwei Sätzen, Frist, nächstem Schritt.
  • Autor sichtbar: Name, Fachanwaltstitel, Foto, Datum der letzten Prüfung.
  • Ratgeber nur dort, wo die Kanzlei Mandate will — nicht zu allem, was rankt.

UX und SEO im Zusammenspiel

  • Kontakt in einem Schritt: Rückruf mit Zeitfenster, Erstberatung mit Preis, Notfallnummer sichtbar.
  • Rechtsgebietsseiten mit Sprungmarken zu den Fragen — Mandanten scrollen nicht durch Fachtext.
  • Vertrauenselemente: Team, Zulassungen, Verbandsmitgliedschaften, Bewertungen — auf jeder Seite, nicht nur unter „Über uns“.

Google-Profile und Verzeichnisse

  • Unternehmensprofil mit allen Rechtsgebieten als Leistungen, Anwälten als Beiträge, Fragen und Antworten selbst gepflegt.
  • Bewertungen auf eine Plattform bündeln und beantworten — sachlich, ohne Mandatsdetails.
  • Anwaltsverzeichnisse und Kammerdaten konsistent mit der Website.

Typische Befunde

Was in dieser Branche fast immer auftaucht.

Kein Absatz beantwortet eine Frage

Die Arbeitsrechtsseite erklärt das Rechtsgebiet, nicht, was nach einer Kündigung in drei Wochen zu tun ist.

Anwälte ohne Markup

Fachanwaltstitel stehen im Fließtext; für Google und KI-Suchen sind es Namen ohne Qualifikation.

Bewertungen auf drei Plattformen, nirgends beantwortet

Das Unternehmensprofil zeigt fünf Sterne bei vier Bewertungen — und schweigt.

Unternehmensprofil ohne Rechtsgebiete

Kategorie „Rechtsanwalt“, keine Leistungen. Für „Anwalt Arbeitsrecht Aachen“ unsichtbar.

Wie wir arbeiten

Woher die Befunde kommen.

Womit wir arbeiten

Sieben Datenquellen, ein Bild.

Quelle anklicken, rechts steht, was wir daraus lesen und was daraus entsteht. Mit ★ markiert: was bei Anwaltskanzlei & Steuerberatung besonders zählt.

Was wir daraus lesen

Suchvolumen und Wettbewerb

  • Suchvolumen, Klickpreise und Wettbewerbsdichte je Begriff
  • Welche Seiten der Wettbewerber für welche Fragen ranken
  • Verwandte Fragen, die Nutzer tatsächlich stellen
  • Preise und Verfügbarkeiten im Wettbewerb, bei Shops per Artikelnummer gematcht
  • Fragen, die Mandanten wirklich stellen, je Rechtsgebiet — Grundlage für Briefings, die ein Anwalt in einer Stunde füllen kann.

Die Grundlage für Briefings: Welche Frage soll diese Seite beantworten, für wen, und was muss drinstehen, damit sie gewinnt.

Was daraus entsteht

Tickets für die Entwicklung

Jeder Befund mit Ursache, Beleg, betroffenen URLs und Priorität. Formuliert so, dass dein Team oder deine Agentur sie ohne Rückfragen umsetzt.

Briefings statt fertiger Texte

Wir schreiben eure redaktionellen Inhalte nicht. Wir liefern das Briefing: Suchintention, Fragen, die beantwortet werden müssen, Struktur, verwandte Begriffe, interne Verlinkung, Zielseite. Eure Redaktion oder Agentur schreibt, ihr behaltet die Stimme.

Konzepte, die Bestand haben

Canonical- und Facettenkonzept, Markup-Bibliothek, URL-Struktur, Konzept für Standortseiten. Einmal entschieden, danach Regel im System statt Einzelfallarbeit.

Zahlen, die sich nachrechnen lassen

Monatliche Auswertung aus denselben Quellen wie zu Beginn. Was sich verändert hat, was nicht, und was als Nächstes dran ist.

Werkzeuge, wenn Standard nicht reicht

Reicht kein Tool am Markt, bauen wir eins: Crawler für ein bestimmtes Datenfeld, Preisabgleich per Artikelnummer, Monitoring für eure Kennzahl. Läuft auf eigenem Server, nicht pro Abfrage abgerechnet.

Welche Quellen im Einzelfall verfügbar sind, klären wir im ersten Gespräch. Logfiles und Search Console brauchen einen Zugang von dir, alles andere geht auch ohne.

Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zur Wirkung.

Der Ablauf ist in jeder Branche derselbe — so arbeiten wir, Woche für Woche. Er beschreibt das volle SEO-Audit. Kleine Websites steigen mit dem Kompakt-Audit ein: 750 € netto, Bericht in 5 Werktagen.

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmen und Selbstständige, nicht an Verbraucher. Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.

  1. 01

    Kostenloser 20-Minuten-Check

    Woche 0

    Vor dem Gespräch schaue ich mir Domain, Search-Console-Zugang (falls vorhanden) und die kostenlosen Tools an. Im Gespräch: Ziel, Systeme, wer umsetzt.

  2. 02

    Audit mit eigenem Crawler

    Woche 1–2

    Vollständiger Crawl, Logfile falls vorhanden, Felddaten, Markup, Inhalte. Schwerpunkt: Fragen je Rechtsgebiet, Anwälte als Entitäten, Profile.

  3. 03

    Befunde als Tickets

    Woche 3

    Priorisiert nach Wirkung und Aufwand, jedes mit Ursache, Beleg und Umsetzungsschritt — in der Sprache deiner Entwickler oder Agentur.

  4. 04

    Umsetzung begleiten, Wirkung messen

    ab Woche 4

    Rückfragen aus der Entwicklung beantworten, Abnahme der Umsetzung, danach Felddaten und Search Console verfolgen. Aus meiner Erfahrung zeigen sich erste Effekte nach vier bis acht Wochen. Ein Versprechen ist das nicht: Wann Google neu bewertet, entscheidet Google.

Was sich bewegen kann

So kann der Verlauf in der Search Console aussehen, wenn es funktioniert.

Beispieldaten · kein Messwert

Fragen je Rechtsgebiet: Klicks und Impressionen, Beispiel

0178357535714 08.65617.31225.96834.624 Umsetzung abgeschlossen Woche 1Woche 7Woche 14Woche 20Woche 26

Klicks: 214 → 610Impressionen: 12.240 → 29.532 Schematischer Verlauf, wie ich ihn aus meiner Erfahrung kenne — erfundene Zahlen, kein Versprechen. Ergebnisse hängen von Ausgangslage, Umsetzung und Wettbewerb ab.

Neue Website

So könnte die neue Website aussehen.

Manchmal ist die alte Website zu alt zum Flicken. Dann zeigt eine fertige Beispiel-Website, wie es neu aussehen kann: fürs Handy gebaut, je Leistung eine Seite, Anfrage mit einem Tipp.

So könnte deine Anfrage aussehen

Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

„Wir sind eine Kanzlei mit vier Rechtsgebieten und sechs Anwälten. Die Website ist zwei Jahre alt und bringt kaum Mandate, das Google-Profil ist unvollständig. Wir möchten für konkrete Fragen unserer Mandanten gefunden werden, auch in KI-Antworten. Können Sie das einschätzen?“
Diese Anfrage übernehmen

Der Text steht dann im Formular, du passt nur Zahlen und System an.

Selbst prüfen, bevor du fragst

Wie steht deine Website da?

Fünf Prüfungen in einem Lauf: Crawl, KI-Sichtbarkeit, Markup, Core Web Vitals, Produktdaten. Ergebnis meist in unter 40 Sekunden, ohne Anmeldung.

Fragen aus dieser Branche.

Dürfen wir überhaupt Rechtsfragen öffentlich beantworten?

Allgemeine Informationen ja, Einzelfallberatung nein. Die Passagen beantworten die typische Frage und enden mit dem nächsten Schritt: Erstberatung. Die berufsrechtliche Prüfung bleibt bei euch.

Warum sollen Anwälte einzeln sichtbar sein?

Weil Google und KI-Suchen bei Rechtsthemen den Absender bewerten. Ein Fachanwalt mit Namen, Titel und Beiträgen ist eine Entität; „unsere Experten“ ist keine.

Wie viel Text braucht eine Rechtsgebietsseite?

Weniger Fachtext, mehr Fragen. Zehn Fragen mit je zwei Sätzen Antwort und einem Absatz Kontext schlagen 2.000 Wörter Einführung ins Arbeitsrecht.