Beispiel · B2B-Dienstleister & Beratung

Dienstleister im B2B: Von der Leistungsliste zur Seite, die ein Einkäufer versteht

Ein Beratungs- oder IT-Dienstleister mit 40 Mitarbeitern hat eine Website voller Leistungsnamen. Anfragen kommen über Empfehlungen, die Website spielt keine Rolle — auch nicht in KI-Suchen.

Ausgangslage

So sieht es aus, wenn die Anfrage kommt.

  • Zwölf Leistungsseiten mit Branchenvokabular, keine beantwortet, für wen die Leistung ist, was sie kostet und wie lange sie dauert.
  • Referenzen als Logo-Wand ohne Inhalt. Fallbeispiele existieren als PDF im Vertrieb, nicht auf der Website.
  • In ChatGPT und Perplexity wird bei Empfehlungen ein Wettbewerber genannt, der halb so groß ist — aber Fachbeiträge, klare Entität und Verzeichniseinträge hat.

Was geprüft wird

Vier Bereiche, ein Audit.

Technik, GEO, Performance

  • Organization-Markup mit Standorten, Führung, Zertifizierungen, Profilen; Person-Markup für Experten mit Beiträgen.
  • KI-Crawler-Regeln bewusst setzen, llms.txt mit Substanz, Entität im Knowledge Graph prüfen.
  • Technischer Zustand: Redirect-Ketten aus Relaunches, doppelte Sprachversionen, PDF-Wildwuchs im Index.
  • Felddaten und Ladezeit — B2B-Websites mit Video-Headern und Consent-Layern verlieren hier still.

Inhalte, Qualität, Suchintention

  • Je Leistung die Einkäuferfragen: für wen, Ergebnis, Dauer, Preisrahmen, Referenz — in dieser Reihenfolge.
  • Fallbeispiele aus dem Vertriebs-PDF auf die Website: Ausgangslage, Vorgehen, Ergebnis, mit Freigabe des Kunden.
  • Fachbeiträge der eigenen Experten zu den Fragen, die im Erstgespräch immer kommen — das ist der GEO-Hebel.

UX und SEO im Zusammenspiel

  • Ein Weg zur Anfrage je Seite: Gespräch buchen mit Kalender, nicht „Kontakt“ im Footer.
  • Leistungsseiten mit klarer Struktur: Frage, Antwort, Beleg, nächster Schritt.
  • Karriere- und Leistungsseiten trennen — Bewerber und Einkäufer suchen Verschiedenes.

Google-Profile und Verzeichnisse

  • Unternehmensprofil je Standort mit Leistungen und Beiträgen, LinkedIn-Unternehmensseite mit denselben Daten.
  • Branchenverzeichnisse und Bewertungsplattformen für B2B mit echten Kundenstimmen.
  • Wikidata-Eintrag und einheitliche Fakten überall — die Basis dafür, dass KI-Suchen die Firma als Entität kennen.

Typische Befunde

Was in dieser Branche fast immer auftaucht.

Leistungen ohne Einkäuferantworten

Keine Seite nennt Dauer, Preisrahmen oder Ergebnis. Der Einkäufer ruft beim Wettbewerber an, der es tut.

Keine Entität für KI-Suchen

Kein Organization-Markup, drei Schreibweisen des Firmennamens, kein Verzeichniseintrag mit denselben Daten.

Fallbeispiele nur im Vertriebs-PDF

Die stärksten Inhalte sind für Google und KI unsichtbar.

Redirect-Ketten aus zwei Relaunches

Alte Leistungs-URLs mit Backlinks leiten dreifach weiter oder auf die Startseite.

Wie wir arbeiten

Woher die Befunde kommen.

Womit wir arbeiten

Sieben Datenquellen, ein Bild.

Quelle anklicken, rechts steht, was wir daraus lesen und was daraus entsteht. Mit ★ markiert: was bei B2B-Dienstleister & Beratung besonders zählt.

Was wir daraus lesen

Search Console

  • Impressionen, Klicks und Position je Seite und Suchanfrage
  • Seiten mit vielen Impressionen und schlechter Klickrate
  • Indexierungsberichte, Sitemaps, Core Web Vitals aus Felddaten
  • Traffic aus KI-Übersichten und KI-Modus, seit Juni 2026 als eigener Bericht
  • Seiten mit Impressionen ohne Klicks: bei B2B fast immer Leistungsseiten, die eine Frage nicht beantworten.

Die Prioritätenliste. Wo Google dich schon zeigt und du trotzdem nicht geklickt wirst, ist die günstigste Arbeit.

Was daraus entsteht

Tickets für die Entwicklung

Jeder Befund mit Ursache, Beleg, betroffenen URLs und Priorität. Formuliert so, dass dein Team oder deine Agentur sie ohne Rückfragen umsetzt.

Briefings statt fertiger Texte

Wir schreiben eure redaktionellen Inhalte nicht. Wir liefern das Briefing: Suchintention, Fragen, die beantwortet werden müssen, Struktur, verwandte Begriffe, interne Verlinkung, Zielseite. Eure Redaktion oder Agentur schreibt, ihr behaltet die Stimme.

Konzepte, die Bestand haben

Canonical- und Facettenkonzept, Markup-Bibliothek, URL-Struktur, Konzept für Standortseiten. Einmal entschieden, danach Regel im System statt Einzelfallarbeit.

Zahlen, die sich nachrechnen lassen

Monatliche Auswertung aus denselben Quellen wie zu Beginn. Was sich verändert hat, was nicht, und was als Nächstes dran ist.

Werkzeuge, wenn Standard nicht reicht

Reicht kein Tool am Markt, bauen wir eins: Crawler für ein bestimmtes Datenfeld, Preisabgleich per Artikelnummer, Monitoring für eure Kennzahl. Läuft auf eigenem Server, nicht pro Abfrage abgerechnet.

Welche Quellen im Einzelfall verfügbar sind, klären wir im ersten Gespräch. Logfiles und Search Console brauchen einen Zugang von dir, alles andere geht auch ohne.

Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zur Wirkung.

Der Ablauf ist in jeder Branche derselbe — so arbeiten wir, Woche für Woche. Er beschreibt das volle SEO-Audit. Kleine Websites steigen mit dem Kompakt-Audit ein: 750 € netto, Bericht in 5 Werktagen.

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmen und Selbstständige, nicht an Verbraucher. Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.

  1. 01

    Kostenloser 20-Minuten-Check

    Woche 0

    Vor dem Gespräch schaue ich mir Domain, Search-Console-Zugang (falls vorhanden) und die kostenlosen Tools an. Im Gespräch: Ziel, Systeme, wer umsetzt.

  2. 02

    Audit mit eigenem Crawler

    Woche 1–2

    Vollständiger Crawl, Logfile falls vorhanden, Felddaten, Markup, Inhalte. Schwerpunkt: Entität, Einkäuferfragen, Fallbeispiele sichtbar machen.

  3. 03

    Befunde als Tickets

    Woche 3

    Priorisiert nach Wirkung und Aufwand, jedes mit Ursache, Beleg und Umsetzungsschritt — in der Sprache deiner Entwickler oder Agentur.

  4. 04

    Umsetzung begleiten, Wirkung messen

    ab Woche 4

    Rückfragen aus der Entwicklung beantworten, Abnahme der Umsetzung, danach Felddaten und Search Console verfolgen. Aus meiner Erfahrung zeigen sich erste Effekte nach vier bis acht Wochen. Ein Versprechen ist das nicht: Wann Google neu bewertet, entscheidet Google.

Was sich bewegen kann

So kann der Verlauf in der Search Console aussehen, wenn es funktioniert.

Beispieldaten · kein Messwert

Leistungs- und Fachfragen: Klicks und Impressionen, Beispiel

0218436653871 010.90121.80232.70343.604 Umsetzung abgeschlossen Woche 1Woche 7Woche 14Woche 20Woche 26

Klicks: 326 → 743Impressionen: 18.360 → 37.153 Schematischer Verlauf, wie ich ihn aus meiner Erfahrung kenne — erfundene Zahlen, kein Versprechen. Ergebnisse hängen von Ausgangslage, Umsetzung und Wettbewerb ab.

Neue Website

So könnte die neue Website aussehen.

Manchmal ist die alte Website zu alt zum Flicken. Dann zeigt eine fertige Beispiel-Website, wie es neu aussehen kann: fürs Handy gebaut, je Leistung eine Seite, Anfrage mit einem Tipp.

So könnte deine Anfrage aussehen

Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

„Wir sind ein Beratungsunternehmen mit 40 Mitarbeitern. Unsere Anfragen kommen über Empfehlungen, die Website bringt nichts, und in KI-Suchen taucht ein kleinerer Wettbewerber auf, wir nicht. Wir möchten verstehen, woran das liegt und was ein sinnvoller erster Schritt wäre.“
Diese Anfrage übernehmen

Der Text steht dann im Formular, du passt nur Zahlen und System an.

Selbst prüfen, bevor du fragst

Wie steht deine Website da?

Fünf Prüfungen in einem Lauf: Crawl, KI-Sichtbarkeit, Markup, Core Web Vitals, Produktdaten. Ergebnis meist in unter 40 Sekunden, ohne Anmeldung.

Fragen aus dieser Branche.

Warum wird der kleinere Wettbewerber in ChatGPT genannt?

Meist, weil er als Entität erkennbar ist: Markup, einheitliche Daten, Verzeichnisse, Fachbeiträge mit Autor. KI-Suchen empfehlen, was sie sicher zuordnen können — nicht, wer größer ist.

Unsere Leistungen sind erklärungsbedürftig. Passt das zu Frage-Antwort-Seiten?

Gerade dann. Einkäufer stellen immer dieselben Fragen: für wen, Ergebnis, Dauer, Preis, Referenz. Wer sie beantwortet, hat nach meiner Erfahrung die besseren Chancen aufs Erstgespräch; die Tiefe kommt darunter.

Müssen wir Preise nennen?

Einen Rahmen, ja. „Ab 15.000 Euro, typisch acht Wochen“ filtert die richtigen Anfragen und ist für Google und KI ein Faktum, das zitiert werden kann.