Beispiel · Filialist mit 30 Standorten

Filialkette mit 30 Standorten: Ein Profil je Filiale, eine Seite je Standort — und alle stimmen überein

Eine Kette mit 30 Filialen hat 30 Standortseiten aus einer Vorlage, 30 Unternehmensprofile mit unterschiedlichen Öffnungszeiten und eine Zentrale, die keinen Überblick hat.

Ausgangslage

So sieht es aus, wenn die Anfrage kommt.

  • Standortseiten aus einer Vorlage: Adresse, Öffnungszeiten, Karte, derselbe Absatz Text. Google indexiert die Hälfte.
  • Unternehmensprofile wurden von Filialleitern angelegt — mit Tippfehlern im Namen, alten Öffnungszeiten, ohne Leistungen. Die Zentrale hat auf zwölf davon keinen Zugriff.
  • Bewertungen werden je Filiale unterschiedlich beantwortet oder gar nicht. Beschwerden über eine Filiale landen bei der falschen.

Was geprüft wird

Vier Bereiche, ein Audit.

Technik, GEO, Performance

  • LocalBusiness-Markup je Standort mit eigener ID, Öffnungszeiten, Geo-Koordinaten, Leistungen — aus einer zentralen Datenquelle generiert.
  • Standort-Finder, der für Google 30 indexierbare Seiten erzeugt statt einer Karte mit JavaScript.
  • Sitemap und interne Verlinkung je Region, damit Google jede Filiale erreicht.
  • Einheitliche Entität: Marke und Filialen als zusammenhängendes Netz, nicht als 30 Einzelfirmen.

Inhalte, Qualität, Suchintention

  • Standortseiten mit echtem Unterschied: Team, Leistungen vor Ort, Parken, Anfahrt, Besonderheiten — mindestens 30 Prozent eigener Inhalt je Filiale.
  • Regionale Landingpages nur dort, wo mehrere Filialen ein Gebiet abdecken.
  • Leistungsseiten zentral, Standortseiten lokal — nicht beides vermischen.

UX und SEO im Zusammenspiel

  • Filialwahl in einem Schritt, Standort merken, Öffnungszeiten live.
  • Terminbuchung je Filiale, nicht zentral mit Rückfrage.
  • Bewertungen je Filiale sichtbar auf der Standortseite — mit Antwortprozess.

Google-Profile und Verzeichnisse

  • Alle Profile in einer Unternehmensgruppe, Zugriffe zentral, Änderungen per Tabelle oder API.
  • Einheitliche Namen, Kategorien, Leistungen, Öffnungszeiten — Abweichungen je Filiale nur, wo sie real sind.
  • Bewertungsprozess: wer antwortet, in welcher Zeit, mit welchem Ton — dokumentiert und geschult.

Typische Befunde

Was in dieser Branche fast immer auftaucht.

15 von 30 Standortseiten nicht indexiert

Google wertet sie als Kopien der Vorlage.

Zwölf Profile ohne Zugriff der Zentrale

Angelegt von Mitarbeitern, die nicht mehr da sind.

Öffnungszeiten an drei Stellen unterschiedlich

Website, Profil, Verzeichnis — Google entscheidet, welche gilt.

Kein Markup je Standort

Die Kette ist für Google eine Adresse mit 29 Zusätzen.

Wie wir arbeiten

Woher die Befunde kommen.

Womit wir arbeiten

Sieben Datenquellen, ein Bild.

Quelle anklicken, rechts steht, was wir daraus lesen und was daraus entsteht. Mit ★ markiert: was bei Filialist mit 30 Standorten besonders zählt.

Was wir daraus lesen

Eigener Crawl

  • Status, Weiterleitungen, Canonicals, Indexierbarkeit je URL
  • Titel, Überschriften, Textmenge, interne Verlinkung
  • Strukturierte Daten, hreflang, Paginierung, Facetten
  • Gerendertes HTML, wenn Inhalte erst per JavaScript entstehen
  • Standortseiten im Vergleich: welche sich nur im Ortsnamen unterscheiden und deshalb gegeneinander antreten.

Eine vollständige Karte der Website statt Stichproben. Bei Bedarf auf Millionen URLs, weil der Crawler eine Eigenentwicklung ist und nicht pro URL abgerechnet wird.

Was daraus entsteht

Tickets für die Entwicklung

Jeder Befund mit Ursache, Beleg, betroffenen URLs und Priorität. Formuliert so, dass dein Team oder deine Agentur sie ohne Rückfragen umsetzt.

Briefings statt fertiger Texte

Wir schreiben eure redaktionellen Inhalte nicht. Wir liefern das Briefing: Suchintention, Fragen, die beantwortet werden müssen, Struktur, verwandte Begriffe, interne Verlinkung, Zielseite. Eure Redaktion oder Agentur schreibt, ihr behaltet die Stimme.

Konzepte, die Bestand haben

Canonical- und Facettenkonzept, Markup-Bibliothek, URL-Struktur, Konzept für Standortseiten. Einmal entschieden, danach Regel im System statt Einzelfallarbeit.

Zahlen, die sich nachrechnen lassen

Monatliche Auswertung aus denselben Quellen wie zu Beginn. Was sich verändert hat, was nicht, und was als Nächstes dran ist.

Werkzeuge, wenn Standard nicht reicht

Reicht kein Tool am Markt, bauen wir eins: Crawler für ein bestimmtes Datenfeld, Preisabgleich per Artikelnummer, Monitoring für eure Kennzahl. Läuft auf eigenem Server, nicht pro Abfrage abgerechnet.

Welche Quellen im Einzelfall verfügbar sind, klären wir im ersten Gespräch. Logfiles und Search Console brauchen einen Zugang von dir, alles andere geht auch ohne.

Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zur Wirkung.

Der Ablauf ist in jeder Branche derselbe — so arbeiten wir, Woche für Woche. Er beschreibt das volle SEO-Audit. Kleine Websites steigen mit dem Kompakt-Audit ein: 750 € netto, Bericht in 5 Werktagen.

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmen und Selbstständige, nicht an Verbraucher. Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.

  1. 01

    Kostenloser 20-Minuten-Check

    Woche 0

    Vor dem Gespräch schaue ich mir Domain, Search-Console-Zugang (falls vorhanden) und die kostenlosen Tools an. Im Gespräch: Ziel, Systeme, wer umsetzt.

  2. 02

    Audit mit eigenem Crawler

    Woche 1–2

    Vollständiger Crawl, Logfile falls vorhanden, Felddaten, Markup, Inhalte. Schwerpunkt: Standortdaten zentralisieren, Seiten und Profile daraus erzeugen, Bewertungsprozess.

  3. 03

    Befunde als Tickets

    Woche 3

    Priorisiert nach Wirkung und Aufwand, jedes mit Ursache, Beleg und Umsetzungsschritt — in der Sprache deiner Entwickler oder Agentur.

  4. 04

    Umsetzung begleiten, Wirkung messen

    ab Woche 4

    Rückfragen aus der Entwicklung beantworten, Abnahme der Umsetzung, danach Felddaten und Search Console verfolgen. Aus meiner Erfahrung zeigen sich erste Effekte nach vier bis acht Wochen. Ein Versprechen ist das nicht: Wann Google neu bewertet, entscheidet Google.

Was sich bewegen kann

So kann der Verlauf in der Search Console aussehen, wenn es funktioniert.

Beispieldaten · kein Messwert

Standort- und Leistungssuchen über alle Filialen: Klicks und Impressionen, Beispiel

02.4884.9767.4649.952 0150.980301.959452.939603.919 Umsetzung abgeschlossen Woche 1Woche 7Woche 14Woche 20Woche 26

Klicks: 4.284 → 8.479Impressionen: 265.200 → 514.432 Schematischer Verlauf, wie ich ihn aus meiner Erfahrung kenne — erfundene Zahlen, kein Versprechen. Ergebnisse hängen von Ausgangslage, Umsetzung und Wettbewerb ab.

So könnte deine Anfrage aussehen

Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

„Wir betreiben 30 Filialen in NRW und Rheinland-Pfalz. Standortseiten und Google-Profile sind über Jahre gewachsen, niemand hat den Überblick, Öffnungszeiten stimmen nicht überein. Wir suchen jemanden, der das systematisch aufräumt und ein Verfahren dafür aufsetzt.“
Diese Anfrage übernehmen

Der Text steht dann im Formular, du passt nur Zahlen und System an.

Selbst prüfen, bevor du fragst

Wie steht deine Website da?

Fünf Prüfungen in einem Lauf: Crawl, KI-Sichtbarkeit, Markup, Core Web Vitals, Produktdaten. Ergebnis meist in unter 40 Sekunden, ohne Anmeldung.

Fragen aus dieser Branche.

Wie bekommen wir Zugriff auf Profile, die Ex-Mitarbeiter angelegt haben?

Über den Inhaberschaftsantrag bei Google, Filiale für Filiale. Nach meiner Erfahrung dauert das ein bis drei Wochen je Profil und lässt sich parallel führen. Danach alle in eine Unternehmensgruppe mit zentralen Rechten.

Muss jede Standortseite von Hand geschrieben werden?

Die Struktur kommt aus einer Datenquelle, der Unterschied je Filiale von den Menschen vor Ort: drei Fragen an den Filialleiter reichen für den eigenen Anteil.

Kann das Ganze automatisiert laufen?

Ja. Eine zentrale Tabelle für Stammdaten, daraus Website-Seiten, Markup und Profil-Updates. Genau dafür baue ich Werkzeuge, die auf das Unternehmen zugeschnitten sind.