Beispiel · Versandapotheke & Medizinprodukte

Online-Shop für Medizinprodukte: Vertrauen, Produktdaten und ein Sortiment mit 40.000 Artikeln

Ein Shop für Medizin- und Pflegeprodukte wächst über Marktplätze, aber der eigene Shop verliert Sichtbarkeit — Google stuft Gesundheitsthemen streng ein.

Ausgangslage

So sieht es aus, wenn die Anfrage kommt.

  • 40.000 Artikel aus Herstellerfeeds, viele ohne eigene Beschreibung. Kategorien mit Filtern nach Größe, Hersteller, Packungsgröße — Millionen Filter-URLs im Index.
  • Google behandelt Gesundheitsthemen als sensibel: Wer ist der Absender, welche Qualifikation, welche Quellen? Die Website beantwortet keine dieser Fragen.
  • Ratgebertexte wurden vor Jahren eingekauft, ohne Autor, ohne Datum, ohne Quellen. Sie ranken nicht und werden von KI-Suchen nicht zitiert.

Was geprüft wird

Vier Bereiche, ein Audit.

Technik, GEO, Performance

  • Filter- und Sortier-URLs aus dem Crawl nehmen, Kategorien kanonisieren — bei 40.000 Artikeln entscheidet das Crawl-Budget, ob neue Produkte gefunden werden.
  • Product-Markup mit GTIN/PZN, Preis, Verfügbarkeit, Versand, Rückgabe; Varianten (Packungsgrößen) als ProductGroup.
  • Organization-Markup mit Zulassungen, Verantwortlichen und Kontakt — der Absender muss maschinenlesbar sein.
  • Core Web Vitals aus Felddaten: Shops mit Apps für Bewertungen, Chat und Tracking verlieren hier regelmäßig.

Mehr dazu: Technisches SEO · GEO-Optimierung

Inhalte, Qualität, Suchintention

  • Kategorietexte, die Kaufentscheidungen beantworten: Unterschiede, Anwendung, für wen geeignet — mit Fakten, ohne Heilversprechen.
  • Produkttexte in Serie für die 39.000 Artikel ohne Beschreibung, gegen die Herstellerdaten geprüft.
  • Ratgeber mit Autor, Qualifikation, Datum, Quellen — oder weg damit. Für Gesundheitsthemen gibt es kein Dazwischen.

Mehr dazu: SEO-Beratung · Inhalt erklärt

UX und SEO im Zusammenspiel

  • Suche und Filter, die Kunden zum Produkt führen, ohne für Google einen URL-Raum zu erzeugen.
  • Vertrauenselemente sichtbar: Impressum, Verantwortliche, Zertifikate, Versandinformationen auf jeder Produktseite.
  • Mobile Kaufstrecke: Warenkorb, Rezept-Upload, Zahlung — jeder Bruch kostet doppelt, Umsatz und Signal.

Mehr dazu: Website erstellen lassen

Google-Profile und Verzeichnisse

  • Merchant Center: Produktdaten-Feed und Markup müssen übereinstimmen, sonst Ablehnungen.
  • Unternehmensprofil für den Betrieb, Bewertungsprofile mit echten Bewertungen, Verzeichnisse mit einheitlichen Daten.
  • Knowledge Graph: Kennt Google den Shop als Entität mit Betreiber und Zulassung?

Mehr dazu: Local SEO

Typische Befunde

Was in dieser Branche fast immer auftaucht.

2,3 Millionen Filter-URLs im Crawl

Der Bot verbringt seine Zeit in Packungsgrößen-Kombinationen; neue Artikel tauchen erst nach Wochen auf.

Product-Markup ohne Kennung und Versand

Preis und Verfügbarkeit da, GTIN/PZN, Versand und Rückgabe fehlen — kein vollständiger Händlereintrag.

Kein erkennbarer Absender

Weder Organization-Markup noch sichtbare Verantwortliche. Für ein Gesundheitsthema fehlt damit die Grundlage.

Ratgeber ohne Autor und Datum

120 Artikel, die weder ranken noch zitiert werden — und Ressourcen binden.

Wie wir arbeiten

Woher die Befunde kommen.

Womit wir arbeiten

Sieben Datenquellen, ein Bild.

Quelle anklicken, rechts steht, was wir daraus lesen und was daraus entsteht. Mit ★ markiert: was bei Versandapotheke & Medizinprodukte besonders zählt.

Was wir daraus lesen

Suchvolumen und Wettbewerb

  • Suchvolumen, Klickpreise und Wettbewerbsdichte je Begriff
  • Welche Seiten der Wettbewerber für welche Fragen ranken
  • Verwandte Fragen, die Nutzer tatsächlich stellen
  • Preise und Verfügbarkeiten im Wettbewerb, bei Shops per Artikelnummer gematcht
  • Marktplatzpreise per PZN gematcht, damit sichtbar wird, wo der eigene Shop gegen den eigenen Marktplatz-Account verliert.

Die Grundlage für Briefings: Welche Frage soll diese Seite beantworten, für wen, und was muss drinstehen, damit sie gewinnt.

Was daraus entsteht

Tickets für die Entwicklung

Jeder Befund mit Ursache, Beleg, betroffenen URLs und Priorität. Formuliert so, dass dein Team oder deine Agentur sie ohne Rückfragen umsetzt.

Briefings statt fertiger Texte

Wir schreiben eure redaktionellen Inhalte nicht. Wir liefern das Briefing: Suchintention, Fragen, die beantwortet werden müssen, Struktur, verwandte Begriffe, interne Verlinkung, Zielseite. Eure Redaktion oder Agentur schreibt, ihr behaltet die Stimme.

Konzepte, die Bestand haben

Canonical- und Facettenkonzept, Markup-Bibliothek, URL-Struktur, Konzept für Standortseiten. Einmal entschieden, danach Regel im System statt Einzelfallarbeit.

Zahlen, die sich nachrechnen lassen

Monatliche Auswertung aus denselben Quellen wie zu Beginn. Was sich verändert hat, was nicht, und was als Nächstes dran ist.

Werkzeuge, wenn Standard nicht reicht

Reicht kein Tool am Markt, bauen wir eins: Crawler für ein bestimmtes Datenfeld, Preisabgleich per Artikelnummer, Monitoring für eure Kennzahl. Läuft auf eigenem Server, nicht pro Abfrage abgerechnet.

Welche Quellen im Einzelfall verfügbar sind, klären wir im ersten Gespräch. Logfiles und Search Console brauchen einen Zugang von dir, alles andere geht auch ohne.

Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zur Wirkung.

Der Ablauf ist in jeder Branche derselbe — so arbeiten wir, Woche für Woche. Er beschreibt das volle SEO-Audit. Kleine Websites steigen mit dem Kompakt-Audit ein: 750 € netto, Bericht in 5 Werktagen.

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmen und Selbstständige, nicht an Verbraucher. Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.

  1. 01

    Kostenloser 20-Minuten-Check

    Woche 0

    Vor dem Gespräch schaue ich mir Domain, Search-Console-Zugang (falls vorhanden) und die kostenlosen Tools an. Im Gespräch: Ziel, Systeme, wer umsetzt.

  2. 02

    Audit mit eigenem Crawler

    Woche 1–2

    Vollständiger Crawl, Logfile falls vorhanden, Felddaten, Markup, Inhalte. Schwerpunkt: Crawl-Budget, Produktdaten, Absender-Signale.

  3. 03

    Befunde als Tickets

    Woche 3

    Priorisiert nach Wirkung und Aufwand, jedes mit Ursache, Beleg und Umsetzungsschritt — in der Sprache deiner Entwickler oder Agentur.

  4. 04

    Umsetzung begleiten, Wirkung messen

    ab Woche 4

    Rückfragen aus der Entwicklung beantworten, Abnahme der Umsetzung, danach Felddaten und Search Console verfolgen. Aus meiner Erfahrung zeigen sich erste Effekte nach vier bis acht Wochen. Ein Versprechen ist das nicht: Wann Google neu bewertet, entscheidet Google.

Was sich bewegen kann

So kann der Verlauf in der Search Console aussehen, wenn es funktioniert.

Beispieldaten · kein Messwert

Produkt- und Kategoriesuchen: Klicks und Impressionen, Beispiel

03.1366.2729.40712.543 0145.620291.240436.861582.481 Umsetzung abgeschlossen Woche 1Woche 7Woche 14Woche 20Woche 26

Klicks: 6.630 → 10.670Impressionen: 316.200 → 495.379 Schematischer Verlauf, wie ich ihn aus meiner Erfahrung kenne — erfundene Zahlen, kein Versprechen. Ergebnisse hängen von Ausgangslage, Umsetzung und Wettbewerb ab.

So könnte deine Anfrage aussehen

Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

„Wir betreiben einen Shop für Medizin- und Pflegeprodukte mit rund 40.000 Artikeln, System Shopware. Die Sichtbarkeit sinkt seit einem Jahr, Marktplätze laufen besser als der eigene Shop. Wir suchen jemanden, der die Technik und die Produktdaten in den Griff bekommt. Was schlagen Sie vor?“
Diese Anfrage übernehmen

Der Text steht dann im Formular, du passt nur Zahlen und System an.

Selbst prüfen, bevor du fragst

Wie steht deine Website da?

Fünf Prüfungen in einem Lauf: Crawl, KI-Sichtbarkeit, Markup, Core Web Vitals, Produktdaten. Ergebnis meist in unter 40 Sekunden, ohne Anmeldung.

Was gibt dein Shop im Produkt-Markup aus?

Eine Produktadresse eingeben — der Check liest das JSON-LD und vergleicht es mit Googles Anforderungen für Händlereinträge, Snippets und Varianten.

Fragen aus dieser Branche.

Warum stuft Google Gesundheitsshops strenger ein?

Weil falsche Informationen dort schaden können. Google verlangt für solche Themen klar erkennbare Absender, Qualifikationen und Quellen. Das ist keine Strafe, sondern eine Eintrittskarte: Wer sie vorzeigt, hat nach meiner Erfahrung weniger Wettbewerb.

Können Produkttexte für 39.000 Artikel automatisiert entstehen?

Ja, als Strecke mit Qualitätssicherung gegen die Herstellerdaten — ohne Heilversprechen, ohne erfundene Eigenschaften. Vorab ein Musterpaket, danach in Wellen.

Was ist mit rechtlichen Vorgaben?

Die inhaltliche Prüfung von Werbeaussagen bleibt bei euch und eurer Rechtsberatung. Ich sorge dafür, dass Struktur, Daten und Absender technisch sauber sind.