Beispiel · Ersatzteile & Zubehör online

Ersatzteil-Shop mit 300.000 Artikeln: Kompatibilität, Kennungen und ein Crawl-Budget, das nicht reicht

Ein Shop für Ersatzteile hat mehr Artikel als Google in einem Monat crawlt. Kunden suchen nach Teilenummern und Gerätemodellen — der Shop rankt für keins davon.

Ausgangslage

So sieht es aus, wenn die Anfrage kommt.

  • 300.000 Artikel, Herstellerdaten mit Teilenummern und Kompatibilitätslisten, aber die Produktseiten zeigen davon nur den Titel.
  • Google crawlt täglich 20.000 URLs — die meisten davon Filter- und Sortierkombinationen. Neue Artikel warten Wochen auf die Indexierung.
  • Kunden suchen „Teilenummer 1234-56“ oder „Dichtung Modell XY“. Beides steht nirgends im Text, im Markup oder in der URL.

Was geprüft wird

Vier Bereiche, ein Audit.

Technik, GEO, Performance

  • Crawl-Budget-Analyse aus Logfiles: Was crawlt Google wirklich, und wie viel davon sind Produkte?
  • Filter-URLs sperren, Kategorien kanonisieren, Pagination sauber — bei 300.000 Artikeln der größte Hebel.
  • Product-Markup mit mpn, gtin, brand und Kompatibilität (isAccessoryOrSparePartFor) — die Daten, nach denen gesucht wird.
  • Sitemaps nach Priorität: Bestseller und Neuheiten zuerst, Langschwanz danach.

Inhalte, Qualität, Suchintention

  • Teilenummer, Hersteller-Nummer, kompatible Modelle sichtbar auf der Produktseite — Text, nicht nur Tabellenbild.
  • Modell-Landingpages: „Ersatzteile für Gerät XY“ mit allen passenden Teilen — die Seite, die Kunden wirklich suchen.
  • Produkttexte in Serie aus den Herstellerdaten für Artikel ohne Beschreibung, geprüft gegen die Kompatibilitätsliste.

UX und SEO im Zusammenspiel

  • Suche nach Teilenummer als erstes Element, Tippfehler-tolerant — die Conversion hängt daran.
  • Kompatibilitätsprüfung auf der Produktseite: Modell eingeben, passt oder passt nicht.
  • Explosionszeichnungen als navigierbare Seiten statt PDF.

Google-Profile und Verzeichnisse

  • Merchant Center mit vollständigen Kennungen — bei Ersatzteilen entscheiden GTIN und MPN über die Zuordnung.
  • Unternehmensprofil mit Abholung/Versand, Bewertungen zur Lieferzeit.
  • Herstellerverzeichnisse und Händlerlisten als Quellen für Erwähnungen.

Typische Befunde

Was in dieser Branche fast immer auftaucht.

Crawl-Budget zu 80 Prozent in Filtern

Von 20.000 gecrawlten URLs am Tag sind 16.000 Kombinationen von Sortierung und Facetten.

Teilenummern nicht im Text

Die wichtigste Suchanfrage steht nur in einem Bild der Herstellertabelle.

Markup ohne mpn und Kompatibilität

Product mit Preis, aber ohne Kennungen — Google kann das Teil keinem Gerät zuordnen.

Keine Modellseiten

„Ersatzteile für Modell XY“ landet auf der Kategorie mit 4.000 Artikeln.

Wie wir arbeiten

Woher die Befunde kommen.

Womit wir arbeiten

Sieben Datenquellen, ein Bild.

Quelle anklicken, rechts steht, was wir daraus lesen und was daraus entsteht. Mit ★ markiert: was bei Ersatzteile & Zubehör online besonders zählt.

Was wir daraus lesen

Server-Logfiles

  • Verteilung der Bot-Abrufe auf Produkte, Kategorien, Parameter-URLs
  • Wann eine wichtige URL zuletzt gecrawlt wurde und wie oft
  • Statuscodes, die nur Bots bekommen, Weiterleitungsketten
  • Echte Bots gegen Nachahmer, KI-Crawler getrennt ausgewiesen
  • Bei Hunderttausenden Teilenummern ist das Logfile die einzige Quelle, die zeigt, welche Artikel der Bot nie erreicht.

Der Beleg, wo Crawl-Budget versickert. Kein Crawler-Tool kann das zeigen, weil es nur die Vergangenheit des Servers weiß.

Was daraus entsteht

Tickets für die Entwicklung

Jeder Befund mit Ursache, Beleg, betroffenen URLs und Priorität. Formuliert so, dass dein Team oder deine Agentur sie ohne Rückfragen umsetzt.

Briefings statt fertiger Texte

Wir schreiben eure redaktionellen Inhalte nicht. Wir liefern das Briefing: Suchintention, Fragen, die beantwortet werden müssen, Struktur, verwandte Begriffe, interne Verlinkung, Zielseite. Eure Redaktion oder Agentur schreibt, ihr behaltet die Stimme.

Konzepte, die Bestand haben

Canonical- und Facettenkonzept, Markup-Bibliothek, URL-Struktur, Konzept für Standortseiten. Einmal entschieden, danach Regel im System statt Einzelfallarbeit.

Zahlen, die sich nachrechnen lassen

Monatliche Auswertung aus denselben Quellen wie zu Beginn. Was sich verändert hat, was nicht, und was als Nächstes dran ist.

Werkzeuge, wenn Standard nicht reicht

Reicht kein Tool am Markt, bauen wir eins: Crawler für ein bestimmtes Datenfeld, Preisabgleich per Artikelnummer, Monitoring für eure Kennzahl. Läuft auf eigenem Server, nicht pro Abfrage abgerechnet.

Welche Quellen im Einzelfall verfügbar sind, klären wir im ersten Gespräch. Logfiles und Search Console brauchen einen Zugang von dir, alles andere geht auch ohne.

Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zur Wirkung.

Der Ablauf ist in jeder Branche derselbe — so arbeiten wir, Woche für Woche. Er beschreibt das volle SEO-Audit. Kleine Websites steigen mit dem Kompakt-Audit ein: 750 € netto, Bericht in 5 Werktagen.

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmen und Selbstständige, nicht an Verbraucher. Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.

  1. 01

    Kostenloser 20-Minuten-Check

    Woche 0

    Vor dem Gespräch schaue ich mir Domain, Search-Console-Zugang (falls vorhanden) und die kostenlosen Tools an. Im Gespräch: Ziel, Systeme, wer umsetzt.

  2. 02

    Audit mit eigenem Crawler

    Woche 1–2

    Vollständiger Crawl, Logfile falls vorhanden, Felddaten, Markup, Inhalte. Schwerpunkt: Crawl-Budget, Kennungen, Modellseiten.

  3. 03

    Befunde als Tickets

    Woche 3

    Priorisiert nach Wirkung und Aufwand, jedes mit Ursache, Beleg und Umsetzungsschritt — in der Sprache deiner Entwickler oder Agentur.

  4. 04

    Umsetzung begleiten, Wirkung messen

    ab Woche 4

    Rückfragen aus der Entwicklung beantworten, Abnahme der Umsetzung, danach Felddaten und Search Console verfolgen. Aus meiner Erfahrung zeigen sich erste Effekte nach vier bis acht Wochen. Ein Versprechen ist das nicht: Wann Google neu bewertet, entscheidet Google.

Was sich bewegen kann

So kann der Verlauf in der Search Console aussehen, wenn es funktioniert.

Beispieldaten · kein Messwert

Teilenummern und Modellseiten: Klicks und Impressionen, Beispiel

05.86711.73417.60123.469 0260.146520.292780.4381.040.585 Umsetzung abgeschlossen Woche 1Woche 7Woche 14Woche 20Woche 26

Klicks: 9.180 → 20.006Impressionen: 489.600 → 885.966 Schematischer Verlauf, wie ich ihn aus meiner Erfahrung kenne — erfundene Zahlen, kein Versprechen. Ergebnisse hängen von Ausgangslage, Umsetzung und Wettbewerb ab.

So könnte deine Anfrage aussehen

Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

„Wir verkaufen Ersatzteile und Zubehör, rund 300.000 Artikel, eigenes Shopsystem. Neue Artikel werden wochenlang nicht indexiert, und für Teilenummern oder Gerätemodelle ranken wir nicht. Wir haben Logfiles und Herstellerdaten. Was wäre Ihr Vorgehen?“
Diese Anfrage übernehmen

Der Text steht dann im Formular, du passt nur Zahlen und System an.

Selbst prüfen, bevor du fragst

Wie steht deine Website da?

Fünf Prüfungen in einem Lauf: Crawl, KI-Sichtbarkeit, Markup, Core Web Vitals, Produktdaten. Ergebnis meist in unter 40 Sekunden, ohne Anmeldung.

Was gibt dein Shop im Produkt-Markup aus?

Eine Produktadresse eingeben — der Check liest das JSON-LD und vergleicht es mit Googles Anforderungen für Händlereinträge, Snippets und Varianten.

Fragen aus dieser Branche.

Warum braucht ein Ersatzteil-Shop eine Logfile-Analyse?

Weil nur das Logfile zeigt, was Google wirklich crawlt. Bei 300.000 Artikeln reicht das Budget nie für alles — die Frage ist, ob es in Produkte oder in Filter fließt.

Lohnen sich Modell-Landingpages bei tausenden Modellen?

Ja, wenn sie aus den Kompatibilitätsdaten generiert werden und echten Inhalt tragen: passende Teile, Nummern, Hinweise. Das ist die Seite, die der Kunde sucht — und die Wettbewerber selten haben.

Können Produkttexte für 300.000 Artikel entstehen?

In Wellen nach Nachfrage, aus den Herstellerdaten, mit Prüfung gegen die Kompatibilitätsliste. Nicht alle auf einmal, aber die 30.000 mit Suchvolumen zuerst.