Beispiel · Mode & Fashion online

Mode-Shop mit Varianten: Größen, Farben und der Unterschied zwischen einem Produkt und dreißig

Ein Modehändler hat 5.000 Produkte in je zehn Größen und drei Farben. Google sieht entweder 150.000 dünne Seiten oder eine Hauptseite ohne Variante — beides falsch.

Ausgangslage

So sieht es aus, wenn die Anfrage kommt.

  • Shopify-Shop mit eigenem Theme, Varianten per Parameter. Das Markup nennt eine Variante, die Kollektionen verlinken die langen Adressen.
  • Saisonwechsel viermal im Jahr: Kollektionen werden gelöscht, Rankings gehen jedes Mal verloren.
  • Kategorietexte von der Agentur: 300 Wörter unter dem Raster, die niemand liest und die keine Frage beantworten.

Was geprüft wird

Vier Bereiche, ein Audit.

Technik, GEO, Performance

  • ProductGroup mit hasVariant: jede Größe-Farbe-Kombination mit eigener Kennung, eigenem Preis, eigener Verfügbarkeit und eigener URL.
  • Kollektions- und Filter-URLs aus dem Crawl nehmen, Produktlinks auf die kurze Adresse.
  • Bilder: Formate, Größen, Lazy Loading — Mode-Shops verlieren die Core Web Vitals fast immer über Bilder.
  • Saison-Kollektionen behalten statt löschen: Adresse bleibt, Inhalt wechselt.

Inhalte, Qualität, Suchintention

  • Kategorien als Beratungsseiten: Passform, Material, Größenwahl, Pflege — kurz, oben, mit Fakten.
  • Produkttexte in Serie mit Material, Schnitt, Maßtabelle aus den Stammdaten — je Sprache eigener Text, keine Übersetzung.
  • Marken- und Anlassseiten (Hochzeit, Business, Outdoor) mit echtem Sortimentsbezug.

UX und SEO im Zusammenspiel

  • Größenberater und Verfügbarkeit je Variante ohne Seitenwechsel, für Google trotzdem je Variante eine Adresse.
  • Filter nach Größe und Farbe als Nutzerfunktion, nicht als Crawl-Raum.
  • Retourengründe als Inhaltsquelle: Was Kunden zurückschicken, fehlt in der Beschreibung.

Google-Profile und Verzeichnisse

  • Merchant Center mit Varianten-Feed, der zum Markup passt: Größe, Farbe, GTIN je Variante.
  • Markenprofil und Unternehmensprofil, Bewertungen zu Passform und Lieferung.
  • Erwähnungen in Mode-Verzeichnissen und Presse als Entitäts-Signal für KI-Suchen.

Typische Befunde

Was in dieser Branche fast immer auftaucht.

Markup nennt eine Variante von dreißig

Größe 38 in Schwarz ist im Markup; für Google gibt es keine anderen Größen.

Saison-Kollektionen gelöscht

„Sommerkleider“ startet jedes Jahr bei null, weil die Adresse wechselt.

Kollektionen verlinken lange Adressen

Jedes Produkt unter vier Kollektionspfaden; das Canonical fängt es nur teilweise.

Bilder ohne Format-Optimierung

Felddaten mobil rot bei LCP — 1,2 MB pro Produktbild.

Wie wir arbeiten

Woher die Befunde kommen.

Womit wir arbeiten

Sieben Datenquellen, ein Bild.

Quelle anklicken, rechts steht, was wir daraus lesen und was daraus entsteht. Mit ★ markiert: was bei Mode & Fashion online besonders zählt.

Was wir daraus lesen

Eigener Crawl

  • Status, Weiterleitungen, Canonicals, Indexierbarkeit je URL
  • Titel, Überschriften, Textmenge, interne Verlinkung
  • Strukturierte Daten, hreflang, Paginierung, Facetten
  • Gerendertes HTML, wenn Inhalte erst per JavaScript entstehen
  • Varianten in Größen und Farben: welche eigene Seiten bekommen und wie die Canonicals nach jedem Saisonwechsel stehen.

Eine vollständige Karte der Website statt Stichproben. Bei Bedarf auf Millionen URLs, weil der Crawler eine Eigenentwicklung ist und nicht pro URL abgerechnet wird.

Was daraus entsteht

Tickets für die Entwicklung

Jeder Befund mit Ursache, Beleg, betroffenen URLs und Priorität. Formuliert so, dass dein Team oder deine Agentur sie ohne Rückfragen umsetzt.

Briefings statt fertiger Texte

Wir schreiben eure redaktionellen Inhalte nicht. Wir liefern das Briefing: Suchintention, Fragen, die beantwortet werden müssen, Struktur, verwandte Begriffe, interne Verlinkung, Zielseite. Eure Redaktion oder Agentur schreibt, ihr behaltet die Stimme.

Konzepte, die Bestand haben

Canonical- und Facettenkonzept, Markup-Bibliothek, URL-Struktur, Konzept für Standortseiten. Einmal entschieden, danach Regel im System statt Einzelfallarbeit.

Zahlen, die sich nachrechnen lassen

Monatliche Auswertung aus denselben Quellen wie zu Beginn. Was sich verändert hat, was nicht, und was als Nächstes dran ist.

Werkzeuge, wenn Standard nicht reicht

Reicht kein Tool am Markt, bauen wir eins: Crawler für ein bestimmtes Datenfeld, Preisabgleich per Artikelnummer, Monitoring für eure Kennzahl. Läuft auf eigenem Server, nicht pro Abfrage abgerechnet.

Welche Quellen im Einzelfall verfügbar sind, klären wir im ersten Gespräch. Logfiles und Search Console brauchen einen Zugang von dir, alles andere geht auch ohne.

Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zur Wirkung.

Der Ablauf ist in jeder Branche derselbe — so arbeiten wir, Woche für Woche. Er beschreibt das volle SEO-Audit. Kleine Websites steigen mit dem Kompakt-Audit ein: 750 € netto, Bericht in 5 Werktagen.

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmen und Selbstständige, nicht an Verbraucher. Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.

  1. 01

    Kostenloser 20-Minuten-Check

    Woche 0

    Vor dem Gespräch schaue ich mir Domain, Search-Console-Zugang (falls vorhanden) und die kostenlosen Tools an. Im Gespräch: Ziel, Systeme, wer umsetzt.

  2. 02

    Audit mit eigenem Crawler

    Woche 1–2

    Vollständiger Crawl, Logfile falls vorhanden, Felddaten, Markup, Inhalte. Schwerpunkt: Varianten als ProductGroup, Kollektions-Lebenszyklus, Bilder.

  3. 03

    Befunde als Tickets

    Woche 3

    Priorisiert nach Wirkung und Aufwand, jedes mit Ursache, Beleg und Umsetzungsschritt — in der Sprache deiner Entwickler oder Agentur.

  4. 04

    Umsetzung begleiten, Wirkung messen

    ab Woche 4

    Rückfragen aus der Entwicklung beantworten, Abnahme der Umsetzung, danach Felddaten und Search Console verfolgen. Aus meiner Erfahrung zeigen sich erste Effekte nach vier bis acht Wochen. Ein Versprechen ist das nicht: Wann Google neu bewertet, entscheidet Google.

Was sich bewegen kann

So kann der Verlauf in der Search Console aussehen, wenn es funktioniert.

Beispieldaten · kein Messwert

Kategorien und Varianten: Klicks und Impressionen, Beispiel

03.5277.05410.58114.109 0179.258358.516537.774717.032 Umsetzung abgeschlossen Woche 1Woche 7Woche 14Woche 20Woche 26

Klicks: 7.344 → 12.003Impressionen: 397.800 → 609.697 Schematischer Verlauf, wie ich ihn aus meiner Erfahrung kenne — erfundene Zahlen, kein Versprechen. Ergebnisse hängen von Ausgangslage, Umsetzung und Wettbewerb ab.

So könnte deine Anfrage aussehen

Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

„Wir betreiben einen Modeshop auf Shopify mit rund 5.000 Produkten in vielen Größen und Farben. Bei jedem Saisonwechsel verlieren wir Rankings, und Google zeigt unsere Varianten nicht. Wir suchen jemanden, der Shopify und Produktdaten wirklich versteht.“
Diese Anfrage übernehmen

Der Text steht dann im Formular, du passt nur Zahlen und System an.

Selbst prüfen, bevor du fragst

Wie steht deine Website da?

Fünf Prüfungen in einem Lauf: Crawl, KI-Sichtbarkeit, Markup, Core Web Vitals, Produktdaten. Ergebnis meist in unter 40 Sekunden, ohne Anmeldung.

Was gibt dein Shop im Produkt-Markup aus?

Eine Produktadresse eingeben — der Check liest das JSON-LD und vergleicht es mit Googles Anforderungen für Händlereinträge, Snippets und Varianten.

Fragen aus dieser Branche.

Soll jede Größe eine eigene Seite bekommen?

Eine eigene Adresse und einen eigenen Eintrag im Markup, ja — als Variante innerhalb einer ProductGroup. Keine eigene Seite mit eigenem Text. Google versteht dann beides: das Produkt und die Ausführung.

Wie behalten wir Rankings über den Saisonwechsel?

Die Kollektionsadresse bleibt, der Inhalt wechselt. „Sommerkleider“ ist eine Seite, die im Winter Vorschau und im Sommer Sortiment zeigt — nie eine Fehlerseite.

Brauchen wir eine Shopify-SEO-App?

Meist nicht. Theme-Links, Markup und robots.txt.liquid sind Theme-Arbeit. Der Produktdaten-Check zeigt, was das Theme heute ausgibt.