Beispiel · Lebensmittel & Supermarkt online

Lebensmittel-Onlineshop: Frische, Verfügbarkeit und Sortiment, das sich täglich ändert

Ein regionaler Lieferservice mit 8.000 Artikeln: Verfügbarkeiten wechseln täglich, Google zeigt vergriffene Produkte, Kategorien ranken nicht gegen die großen Ketten.

Ausgangslage

So sieht es aus, wenn die Anfrage kommt.

  • Lieferung in drei Städten, Sortiment mit 8.000 Artikeln, davon täglich mehrere hundert nicht lieferbar. Google zeigt Preise und Verfügbarkeiten, die nicht stimmen.
  • Kategorieseiten mit einem Satz Text und 200 Produkten. Wettbewerber sind Ketten mit Millionenbudgets — ranken lässt sich nur dort, wo der Lieferservice regional oder im Sortiment einzigartig ist.
  • Rezepte als Content-Idee der Agentur: 300 Rezeptseiten ohne Bezug zum Sortiment, ohne Rezept-Markup.

Was geprüft wird

Vier Bereiche, ein Audit.

Technik, GEO, Performance

  • Verfügbarkeit im Markup und im Feed in Echtzeit — vergriffene Artikel mit OutOfStock statt Löschen der Seite.
  • Liefergebiet als strukturierte Daten (areaServed, Versandregionen), damit Google und KI-Suchen die Region verstehen.
  • Product-Markup mit Grundpreis (UnitPriceSpecification) — bei Lebensmitteln Pflicht für Preisangaben und Vergleiche.
  • Performance auf Kategorieseiten mit 200 Produktbildern: Felddaten, Bildformate, Pagination statt Endlos-Scroll für Google.

Mehr dazu: Technisches SEO · GEO-Optimierung

Inhalte, Qualität, Suchintention

  • Kategorien, die Fragen beantworten: Herkunft, Lagerung, Lieferzeit — kurz, konkret, oben auf der Seite.
  • Regionale Landingpages je Liefergebiet mit echtem Inhalt: Lieferzeiten, Mindestbestellwert, regionale Produzenten.
  • Rezepte nur, wenn sie auf lieferbare Artikel verlinken und Recipe-Markup tragen — sonst weg.

Mehr dazu: SEO-Beratung · Inhalt erklärt

UX und SEO im Zusammenspiel

  • Postleitzahl-Abfrage vor dem Sortiment: für Kunden sinnvoll, für Google eine Wand — beides lösen.
  • Filter nach Bio, vegan, regional als eigene indexierbare Seiten, alles andere aus dem Crawl.
  • Bestellstrecke mobil: Lieferfenster, Ersatzartikel, Zahlung ohne Registrierungszwang.

Mehr dazu: Website erstellen lassen

Google-Profile und Verzeichnisse

  • Unternehmensprofil mit Liefergebiet, Lieferzeiten, Bestellmöglichkeit über den Profil-Button.
  • Merchant Center mit lokaler Verfügbarkeit und Lieferoptionen — dort spielen regionale Anbieter neben den Ketten.
  • Bewertungen mit Bezug zur Lieferung sammeln, nicht zum Produkt.

Mehr dazu: Local SEO

Typische Befunde

Was in dieser Branche fast immer auftaucht.

Vergriffene Artikel als 404

Nicht lieferbare Produkte werden gelöscht; Google verliert die Seite und findet sie beim Nachbestellen neu — jedes Mal von vorn.

Postleitzahl-Wand vor dem Sortiment

Der Crawler kommt nicht am Liefergebiets-Dialog vorbei; Kategorien sind für Google leer.

Kein Grundpreis im Markup

Preisangaben ohne Bezugsmenge — unvollständig für Vergleiche und für Händlereinträge.

300 Rezepte ohne Sortimentsbezug

Ranken nicht, verlinken nichts, kosten Crawl-Budget.

Wie wir arbeiten

Woher die Befunde kommen.

Womit wir arbeiten

Sieben Datenquellen, ein Bild.

Quelle anklicken, rechts steht, was wir daraus lesen und was daraus entsteht. Mit ★ markiert: was bei Lebensmittel & Supermarkt online besonders zählt.

Was wir daraus lesen

Suchvolumen und Wettbewerb

  • Suchvolumen, Klickpreise und Wettbewerbsdichte je Begriff
  • Welche Seiten der Wettbewerber für welche Fragen ranken
  • Verwandte Fragen, die Nutzer tatsächlich stellen
  • Preise und Verfügbarkeiten im Wettbewerb, bei Shops per Artikelnummer gematcht
  • Saisonale Nachfrage je Warengruppe, damit Kategorieseiten vor der Saison stehen und nicht danach.

Die Grundlage für Briefings: Welche Frage soll diese Seite beantworten, für wen, und was muss drinstehen, damit sie gewinnt.

Was daraus entsteht

Tickets für die Entwicklung

Jeder Befund mit Ursache, Beleg, betroffenen URLs und Priorität. Formuliert so, dass dein Team oder deine Agentur sie ohne Rückfragen umsetzt.

Briefings statt fertiger Texte

Wir schreiben eure redaktionellen Inhalte nicht. Wir liefern das Briefing: Suchintention, Fragen, die beantwortet werden müssen, Struktur, verwandte Begriffe, interne Verlinkung, Zielseite. Eure Redaktion oder Agentur schreibt, ihr behaltet die Stimme.

Konzepte, die Bestand haben

Canonical- und Facettenkonzept, Markup-Bibliothek, URL-Struktur, Konzept für Standortseiten. Einmal entschieden, danach Regel im System statt Einzelfallarbeit.

Zahlen, die sich nachrechnen lassen

Monatliche Auswertung aus denselben Quellen wie zu Beginn. Was sich verändert hat, was nicht, und was als Nächstes dran ist.

Werkzeuge, wenn Standard nicht reicht

Reicht kein Tool am Markt, bauen wir eins: Crawler für ein bestimmtes Datenfeld, Preisabgleich per Artikelnummer, Monitoring für eure Kennzahl. Läuft auf eigenem Server, nicht pro Abfrage abgerechnet.

Welche Quellen im Einzelfall verfügbar sind, klären wir im ersten Gespräch. Logfiles und Search Console brauchen einen Zugang von dir, alles andere geht auch ohne.

Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zur Wirkung.

Der Ablauf ist in jeder Branche derselbe — so arbeiten wir, Woche für Woche. Er beschreibt das volle SEO-Audit. Kleine Websites steigen mit dem Kompakt-Audit ein: 750 € netto, Bericht in 5 Werktagen.

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmen und Selbstständige, nicht an Verbraucher. Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.

  1. 01

    Kostenloser 20-Minuten-Check

    Woche 0

    Vor dem Gespräch schaue ich mir Domain, Search-Console-Zugang (falls vorhanden) und die kostenlosen Tools an. Im Gespräch: Ziel, Systeme, wer umsetzt.

  2. 02

    Audit mit eigenem Crawler

    Woche 1–2

    Vollständiger Crawl, Logfile falls vorhanden, Felddaten, Markup, Inhalte. Schwerpunkt: Verfügbarkeit, Region, Kategorien als Antwortseiten.

  3. 03

    Befunde als Tickets

    Woche 3

    Priorisiert nach Wirkung und Aufwand, jedes mit Ursache, Beleg und Umsetzungsschritt — in der Sprache deiner Entwickler oder Agentur.

  4. 04

    Umsetzung begleiten, Wirkung messen

    ab Woche 4

    Rückfragen aus der Entwicklung beantworten, Abnahme der Umsetzung, danach Felddaten und Search Console verfolgen. Aus meiner Erfahrung zeigen sich erste Effekte nach vier bis acht Wochen. Ein Versprechen ist das nicht: Wann Google neu bewertet, entscheidet Google.

Was sich bewegen kann

So kann der Verlauf in der Search Console aussehen, wenn es funktioniert.

Beispieldaten · kein Messwert

Regionale und Sortimentssuchen: Klicks und Impressionen, Beispiel

01.1462.2913.4374.583 058.691117.381176.072234.762 Umsetzung abgeschlossen Woche 1Woche 7Woche 14Woche 20Woche 26

Klicks: 1.836 → 3.906Impressionen: 96.900 → 200.057 Schematischer Verlauf, wie ich ihn aus meiner Erfahrung kenne — erfundene Zahlen, kein Versprechen. Ergebnisse hängen von Ausgangslage, Umsetzung und Wettbewerb ab.

So könnte deine Anfrage aussehen

Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

„Wir liefern Lebensmittel in drei Städten, rund 8.000 Artikel, eigener Shop auf Magento. Google zeigt oft falsche Verfügbarkeiten, unsere Kategorien ranken nicht, und die Rezeptseiten der letzten Agentur bringen nichts. Wo würden Sie ansetzen?“
Diese Anfrage übernehmen

Der Text steht dann im Formular, du passt nur Zahlen und System an.

Selbst prüfen, bevor du fragst

Wie steht deine Website da?

Fünf Prüfungen in einem Lauf: Crawl, KI-Sichtbarkeit, Markup, Core Web Vitals, Produktdaten. Ergebnis meist in unter 40 Sekunden, ohne Anmeldung.

Was gibt dein Shop im Produkt-Markup aus?

Eine Produktadresse eingeben — der Check liest das JSON-LD und vergleicht es mit Googles Anforderungen für Händlereinträge, Snippets und Varianten.

Fragen aus dieser Branche.

Können wir gegen die großen Ketten überhaupt ranken?

Nicht auf „Milch kaufen“. Aus meiner Erfahrung aber auf regionale Suchen, Liefergebiet-Fragen und Sortiment, das die Ketten nicht haben. Das reicht oft für genug Nachfrage, wenn die Seiten dafür gebaut sind.

Wie gehen wir mit täglich wechselnden Verfügbarkeiten um?

Seite behalten, Verfügbarkeit im Markup und Feed aktuell halten, Alternativen anbieten. Google und Merchant Center kommen damit zurecht — Löschen ist der Fehler.

Sollen wir die Rezepte löschen?

Die ohne Sortimentsbezug ja, oder zusammenlegen. Die mit Bezug bekommen Markup und Links auf lieferbare Artikel. Weniger Seiten, mehr Wirkung.