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Technisches SEO · KI-Crawler

Googlebot und KI-Crawler prüfen: Welcher Bot in deinen Logs echt ist und welcher gefälscht

In den User-Agent kann jeder „Googlebot“ oder „GPTBot“ schreiben. Echt ist ein Abruf erst, wenn die IP-Adresse zum Betreiber passt. Hier steht, wie du das für Google, OpenAI, Anthropic, Perplexity, Apple und Microsoft prüfst, welche KI-Bots wofür abrufen und was die Zahlen in deinen Logs bedeuten und was nicht.

Hasan Kalkan Informatiker, SEO seit 2012 17 Min. Lesezeit

Aktualisiert am · was sich geändert hat

Ergänzt: Vergleich kleine Website gegen großen Onlineshop (Anteile außerhalb der veröffentlichten IP-Bereiche, Grafik), warum „außerhalb der Liste“ nicht „gefälscht“ heißt, Listenstand bei Amazon und Meta.

In vielen Logdateien stehen Abrufe, die sich als Googlebot ausgeben und keiner sind. Bei KI-Bots ebenso, in meinen eigenen Logs bei manchen Kennungen sogar die Mehrheit. Wer nach User-Agent zählt, zählt Scraper und Scanner mit und zieht daraus falsche Schlüsse über Crawl-Budget, KI-Sichtbarkeit und Sperren. Die Search Console hilft dabei nur bei Google: Ihr Crawling-Statistik-Bericht schlüsselt nur Googles eigene Crawler auf, vom Googlebot für Smartphones bis zu AdsBot und StoreBot. KI-Bots siehst du nur in deinen Server- oder CDN-Logs.

Dieser Ratgeber ist die Vertiefung zum Prüfen. Wie eine Logzeile aufgebaut ist und welche Auswertungen für SEO zählen, steht im Ratgeber Logfile-Analyse für SEO. Ob du OpenAIs Bots sperren oder zulassen solltest, klärt der Ratgeber GPTBot, OAI-SearchBot, ChatGPT-User.

KI-Bots in deinen Logs: drei Zwecke

OpenAI und Anthropic führen für jeden Zweck eine eigene Kennung, Perplexity für Suche und Nutzerabruf; Google und Apple trennen zumindest Crawler und Steuer-Token. Der Zweck ist für die Auswertung wichtiger als der Name: Ein Trainings-Crawler sagt nichts über deine Sichtbarkeit in KI-Antworten, ein Nutzerabruf dagegen viel.

  • Training: Der Bot sammelt Inhalte, mit denen Modelle trainiert werden können. Beispiele: GPTBot, ClaudeBot.
  • Suchindex: Der Bot baut den Index, aus dem eine KI-Suche ihre Quellen holt. Beispiele: OAI-SearchBot, Claude-SearchBot, PerplexityBot, Googlebot.
  • Nutzerabruf: Ein Mensch stellt eine Frage, und der Dienst holt dafür live eine Seite. Beispiele: ChatGPT-User, Claude-User, Perplexity-User.

Wie die Abrufe sich verteilen, hat Cloudflare für sein Netz gemessen: In den zwölf Monaten vor seinem Beitrag vom 29. August 2025 dienten 80 Prozent des KI-Crawlings dem Training, 18 Prozent der Suche und 2 Prozent Nutzeraktionen (Cloudflare, 29.08.2025). In deinen Logs kann das ganz anders aussehen. Deshalb lohnt es sich, die drei Zwecke getrennt zu zählen.

OpenAI, Anthropic, Perplexity, Google, Apple, Microsoft: welche Kennung trainiert, welche sucht, welche ruft für Nutzer ab; Steuer-Token stehen nie im Log.
KI-Bots nach Zweck

Die Tabelle fasst zusammen, was die Betreiber selbst dokumentieren. Die Spalte „robots.txt laut Betreiber“ gibt ihre Aussage wieder, nicht meine Beobachtung.

Bot-Kennungen von Google, OpenAI, Anthropic, Perplexity, Apple und Microsoft mit Zweck, robots.txt-Aussage und Prüfweg, Stand 25.10.2026
BetreiberKennungZweckrobots.txt laut BetreiberPrüfweg
GoogleDokuDoku aktualisiert 15.10.2026 Googlebot Suchindex. Für KI-Übersichten und KI-Modus verweist Google auf dieselben robots.txt-Regeln für Googlebot. Beachtet robots.txt bei automatischen Crawls. Liste common-crawlers.json oder Reverse-DNS auf googlebot.com
Google-Extended Steuer-Token für Training künftiger Gemini-Modelle und Grounding. Nur Token in robots.txt, kein eigener User-Agent. Steht nie echt im Log.
Google-Agent, Google-GeminiNotebook u. a. Nutzerabruf: Abrufe, die ein Nutzer in einem Google-Produkt auslöst. Ignorieren robots.txt in der Regel. Drei Listen für nutzerausgelöste Abrufer; DNS auf google.com oder googleusercontent.com
OpenAIDokuohne Datum, abgerufen 25.10.2026 GPTBot Training von Grundlagenmodellen. Disallow heißt: nicht fürs Training verwenden. gptbot.json
OAI-SearchBot Suchindex für die Suche in ChatGPT. Gesperrte Websites erscheinen nicht in ChatGPT-Suchantworten, können aber als Navigationslink auftauchen. searchbot.json
ChatGPT-User Nutzerabruf in ChatGPT und Custom GPTs. robots.txt-Regeln gelten möglicherweise nicht. chatgpt-user.json
AnthropicDokuArtikel vom 07.04.2026 ClaudeBot Training der KI-Modelle. Beachtet robots.txt, auch Crawl-delay. bots.json (eine Liste für alle drei)
Claude-SearchBot Suchindex: verbessert die Suchergebnisse in Claude. Beachtet robots.txt. bots.json
Claude-User Nutzerabruf auf eine Frage in Claude. Beachtet robots.txt; eine Sperre verhindert den Abruf. bots.json
PerplexityDokuohne Datum, abgerufen 25.10.2026 PerplexityBot Suchindex für Perplexity, laut Betreiber kein Training. Über robots.txt steuerbar, Perplexity empfiehlt die Freigabe; Änderungen bis zu 24 Stunden. perplexitybot.json
Perplexity-User Nutzerabruf, kein Crawling, kein Training. Ignoriert robots.txt in der Regel. perplexity-user.json
AppleDokuArtikel vom 04.09.2026 Applebot Suchindex für Spotlight, Siri und Safari; die Daten können auch Apples Grundlagenmodelle trainieren. Beachtet robots.txt; ohne eigene Regel gelten die Googlebot-Regeln. Crawl-delay nicht. applebot.json oder Reverse-DNS auf applebot.apple.com
Applebot-Extended Steuer-Token gegen Training mit den Daten, die Applebot gecrawlt hat. Nur Token in robots.txt; laut Apple crawlt er keine Seiten. Steht nicht als Crawler im Log.
MicrosoftDokuPrüfweg im Bing-Blog vom 31.08.2012 Bingbot Suchindex von Bing. – bingbot.json, Reverse-DNS auf search.msn.com oder Werkzeug „Verify Bingbot“

Stand: 25.10.2026. OpenAI führt zusätzlich OAI-AdsBot, der nur als Anzeige eingereichte Seiten prüft (Liste adsbot.json). Für Bingbot habe ich nur den dokumentierten Prüfweg übernommen. Weitere Betreiber wie Common Crawl oder Meta sind hier nicht aufgenommen.

Steuer-Token: warum Google-Extended nie im Log steht

Zwei Namen, die in vielen KI-Bot-Listen stehen, wirst du in echten Logzeilen nie finden. Sie sind keine Crawler, sondern Schalter in der robots.txt.

  • Google-Extended: Google schreibt: „Google-Extended doesn't have a separate HTTP request user agent string.“ Gecrawlt wird mit den vorhandenen Google-Kennungen, das Token in der robots.txt entscheidet nur über die Nutzung für das Training künftiger Gemini-Modelle und für Grounding. Auf Aufnahme und Ranking in der Google-Suche hat es laut Google keinen Einfluss (Google, aktualisiert 15.10.2026).
  • Applebot-Extended: Apple schreibt: „Applebot-Extended does not crawl webpages.“ Das Token legt nur fest, wie Apple die Daten nutzen darf, die Applebot gecrawlt hat. Seiten, die es sperren, können weiter in Apples Suchergebnissen erscheinen (Apple, 04.09.2026).

Daraus folgt eine einfache Regel: Steht „Google-Extended“ im User-Agent einer Logzeile, ist der Abruf gefälscht. Google sendet diese Kennung nie. Fälscher schon: In meinen eigenen Logs taucht sie immer wieder auf, ausnahmslos von Adressen außerhalb der Google-Listen. Wer per Suchbefehl nach „Google-Extended“ filtert, um Googles KI-Crawling zu zählen, zählt also nur Fälschungen. Bei „Applebot-Extended“ im User-Agent passt der Abruf ebenfalls nicht zu Apples Doku; prüfe die IP gegen Apples Liste.

Googlebot prüfen: Schritt für Schritt

Für alle Betreiber gilt derselbe Grundsatz: Der User-Agent ist eine Behauptung. Bestätigt wird sie nur über die IP-Adresse, entweder über die Liste des Betreibers oder, wo er es dokumentiert, über Reverse- und Forward-DNS. Einzelne IPs oder bis zu 20 Logzeilen kannst du direkt mit dem Bot-Check prüfen.

Ein User-Agent behauptet nur; echt ist ein Bot erst nach IP-Liste bzw. Reverse- und Forward-DNS laut Betreiber-Doku.
Echt oder gefälscht: der Prüfweg

Welche IP-Adressen nutzt der Googlebot?

Viele Anleitungen nennen 66.249.x.x als Googlebot-Netz. Das stimmt nur zum Teil. In Googles Liste common-crawlers.json standen am 25.10.2026 (Listenstand 23.10.2026) 170 IPv4- und 147 IPv6-Bereiche:

  • 122 IPv4-Bereiche in 66.249.x.x,
  • 25 in 192.178.x.x,
  • 22 in 34.x.x.x und einer in 35.247.x.x,
  • alle 147 IPv6-Bereiche unter 2001:4860:4801::.

„Nicht 66.249, also gefälscht“ ist deshalb ein Fehlschluss. Umgekehrt beweist ein Netz, das nach Google aussieht, nichts: In meinen eigenen Logs kamen gefälschte Googlebots unter anderem aus Cloud-Netzen im Bereich 34.x, die nicht auf Googles Crawler-Liste stehen. Entscheidend ist nur der Abgleich mit der Liste oder der DNS-Weg.

Weg 1: Reverse- und Forward-DNS mit host

Google empfiehlt diesen Weg für einzelne Prüfungen und nennt ihn für die meisten Fälle ausreichend (Google, aktualisiert 20.03.2026):

  1. Reverse-DNS der IP aus deinem Log abfragen.
  2. Prüfen, ob der Hostname auf googlebot.com, google.com oder googleusercontent.com endet.
  3. Forward-DNS dieses Hostnamens abfragen.
  4. Prüfen, ob dabei dieselbe IP herauskommt wie im Log.
Terminal · Beispiele aus Googles Doku
# Schritt 1: Reverse-DNS der IP aus deinem Log
host 66.249.66.1
1.66.249.66.in-addr.arpa domain name pointer crawl-66-249-66-1.googlebot.com.

# Schritt 3: Forward-DNS des Hostnamens
host crawl-66-249-66-1.googlebot.com
crawl-66-249-66-1.googlebot.com has address 66.249.66.1

# Zweites Beispiel aus der Doku: echter Googlebot außerhalb von 66.249.x.x
host 35.247.243.240
240.243.247.35.in-addr.arpa domain name pointer geo-crawl-35-247-243-240.geo.googlebot.com.
Befehle und Ausgaben wörtlich aus Googles Anleitung. Das zweite Beispiel ist ein echter Googlebot außerhalb von 66.249.x.x.

Schritt 4 ist der wichtige. Den Reverse-Eintrag einer IP pflegt, wem das Netz gehört. Wer eigene Adressen hat, kann dort jeden Namen eintragen, auch einen, der auf googlebot.com endet. Erst der Forward-Lookup, der zur selben IP zurückführt, schließt das aus.

Weg 2: Abgleich mit Googles IP-Listen

Für viele Abrufe empfiehlt Google den automatischen Abgleich der IP mit den veröffentlichten Bereichen. Google führt dafür fünf Listen, je nach Art des Abrufers. Für sonstige Google-Adressen, etwa von Apps Script, verweist Google auf die allgemeine Liste goog.json. Eine IP daraus zeigt nur ein Google-Netz, keinen bestimmten Crawler.

Googles fünf JSON-Listen für Crawler und Abrufer und die passenden Hostnamen, Stand 25.10.2026
Art des AbrufersIP-ListeHostname bei Reverse-DNS
Gängige Crawler, z. B. Googlebotcommon-crawlers.jsoncrawl-….googlebot.com oder geo-crawl-….geo.googlebot.com
Sonderfälle, z. B. AdsBotspecial-crawlers.jsonrate-limited-proxy-….google.com
Nutzerausgelöste Abruferuser-triggered-fetchers.json….gae.googleusercontent.com
Nutzerausgelöste Abrufer unter Googles Kontrolleuser-triggered-fetchers-google.jsongoogle-proxy-….google.com
Nutzerausgelöste Agenten, z. B. Google-Agentuser-triggered-agents.jsonkeine eigene Angabe, gehört zur Gruppe der nutzerausgelösten Abrufer

Quelle: Google, Anfragen von Google-Crawlern prüfen, aktualisiert 20.03.2026; alle fünf Listen am 25.10.2026 abgerufen, Listenstand jeweils 23.10.2026.

Wichtig dabei: Prüfe gegen die Liste, die zur Kennung passt. Ein „Googlebot“ gehört in die Liste der gängigen Crawler. Eine IP aus der Liste der nutzerausgelösten Abrufer bestätigt einen Nutzerabruf, aber keinen Googlebot.

So sieht das in Logzeilen aus

access.log · Beispiel, fiktiv
# Beispiel, fiktiv. Drei Zeilen, dreimal „Google“ im User-Agent.
66.249.66.1 - - [25/Oct/2026:06:12:03 +0200] "GET /kategorie/laufschuhe/ HTTP/1.1" 200 51234 "-" "Mozilla/5.0 (Linux; Android 6.0.1; Nexus 5X Build/MMB29P) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/W.X.Y.Z Mobile Safari/537.36 (compatible; Googlebot/2.1; +http://www.google.com/bot.html)"
203.0.113.45 - - [25/Oct/2026:06:12:09 +0200] "GET /.env HTTP/1.1" 404 512 "-" "Mozilla/5.0 (compatible; Googlebot/2.1; +http://www.google.com/bot.html)"
198.51.100.7 - - [25/Oct/2026:06:13:40 +0200] "GET /produkt/trailschuh-x/ HTTP/1.1" 200 48211 "-" "Mozilla/5.0 (compatible; Google-Extended/1.0; +http://www.google.com/bot.html)"
Zeile 1 nutzt Googles eigenes Beispiel 66.249.66.1, die Prüfung oben bestätigt sie. Zeile 2 und 3 stammen aus Adressbereichen, die nur für Dokumentation reserviert sind; Zeile 3 ist schon am Namen als Fälschung erkennbar.

Zeile 2 zeigt ein typisches Muster: eine Googlebot-Kennung, die nach einer Datei mit Zugangsdaten fragt. Ein echter Googlebot hat dort nichts zu suchen. Zeile 3 braucht gar keine Prüfung mehr, denn Google sendet „Google-Extended“ nie.

Für jede dieser Prüfungen brauchst du die vollständige IP-Adresse. Kürzt dein Hoster oder dein eigener Export die Adressen vorher, lässt sich kein Bot mehr verifizieren. Erst prüfen, dann kürzen: Wie das zum Datenschutz passt, steht im Ratgeber Logfile-Analyse für SEO.

KI-Bots prüfen: GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot und Co.

Bei OpenAI, Anthropic und Perplexity ist der Weg kürzer und strenger zugleich: Sie veröffentlichen IP-Listen, dokumentieren auf ihren Bot-Seiten aber keinen Reverse-DNS-Weg. Übertrage Googles DNS-Muster deshalb nicht auf sie. Die IP muss in der Liste stehen, die zur Kennung gehört. Perplexity rät ausdrücklich, User-Agent und IP-Adresse immer zusammen zu prüfen.

OpenAI: GPTBot, OAI-SearchBot, ChatGPT-User

OpenAI führt für jede Kennung eine eigene Liste: gptbot.json (Stand 22.09.2026), searchbot.json (02.01.2026), chatgpt-user.json (20.10.2026) und adsbot.json (12.05.2026). Ein „GPTBot“ aus einem Netz der ChatGPT-User-Liste ist also kein bestätigter GPTBot. OpenAI empfiehlt, Anfragen aus den veröffentlichten Bereichen durchzulassen (OpenAI, Crawler-Doku).

Zwei Details helfen beim Lesen der Logs. Erstens kann OpenAI beim Abruf der robots.txt den Zusatz „robots.txt“ in den User-Agent schreiben, etwa compatible; OAI-SearchBot/1.4; robots.txt; +https://openai.com/searchbot. Zweitens kann OpenAI ein Crawl-Ergebnis für Training und Suche gemeinsam nutzen, wenn du beide Bots zulässt. Wenige GPTBot-Abrufe neben vielen OAI-SearchBot-Abrufen sind deshalb kein Widerspruch.

Anthropic: ClaudeBot, Claude-SearchBot, Claude-User

Anthropic veröffentlicht eine gemeinsame Liste für alle drei Bots: claude.com/crawling/bots.json (Stand 20.10.2026). Steht die Quell-IP darin, kommt der Abruf laut Anthropic von Anthropic. Eine Liste für alle heißt: Die IP bestätigt den Betreiber, nicht den Zweck. Welcher der drei Bots es war, sagt dir weiter der User-Agent. Anthropic weist außerdem darauf hin, dass Sperren über IP-Adressen möglicherweise nicht richtig funktionieren; gesteuert wird über robots.txt (Anthropic, 07.04.2026).

Perplexity: PerplexityBot, Perplexity-User

Perplexity führt zwei Listen: perplexitybot.json (Stand 07.02.2025) und perplexity-user.json (17.10.2025). Laut Perplexity dient keiner der beiden Bots dem Training von Grundlagenmodellen (Perplexity, Crawler-Doku). Wie du in Perplexity als Quelle erscheinst, steht im Ratgeber Perplexity-SEO.

Apple und Microsoft: DNS wie bei Google

Apple und Microsoft dokumentieren wie Google beide Wege. Applebot erkennst du am Hostnamen unter applebot.apple.com oder an der Liste applebot.json (Stand 15.09.2026). Bingbot löst auf einen Namen unter search.msn.com auf; dazu gibt es die Liste bingbot.json (Stand 03.01.2024) und das Werkzeug Verify Bingbot.

Terminal · Beispiele aus Apples und Microsofts Doku
# Apple
host 17.58.101.179
179.101.58.17.in-addr.arpa domain name pointer 17-58-101-179.applebot.apple.com.
host 17-58-101-179.applebot.apple.com
17-58-101-179.applebot.apple.com has address 17.58.101.179

# Microsoft (Bing)
host 157.55.33.18
157.55.33.18.in-addr.arpa domain name pointer msnbot-157-55-33-18.search.msn.com
host msnbot-157-55-33-18.search.msn.com
msnbot-157-55-33-18.search.msn.com has address 157.55.33.18
Apple: Support-Artikel vom 04.09.2026. Microsoft: Bing-Webmaster-Blog vom 31.08.2012, Befehl für Linux.

Was noch kommt: signierte Anfragen

Neben IP-Listen gibt es einen jüngeren Weg: Der Bot signiert jede Anfrage, der Server prüft die Signatur gegen einen öffentlichen Schlüssel. Cloudflare beschreibt das als „Web Bot Auth“ auf Grundlage von IETF-Entwürfen (Cloudflare, aktualisiert 08.10.2026). Die dafür nötigen Kopfzeilen stehen nicht in normalen Access-Logs, und die Bot-Seiten oben nennen als Prüfweg IP-Listen und DNS. Für deine Logs bleibt das vorerst der Weg.

Gefälschte Bot-Kennungen: wie oft das vorkommt

Wie groß das Problem ist, habe ich an meiner eigenen Website gemessen: alle Abrufe vom 3. August bis 14. Oktober 2026, jede IP-Adresse gegen die veröffentlichte Liste des jeweiligen Betreibers geprüft. Der Anteil gibt an, wie viele Abrufe mit dieser Kennung nicht aus den Netzen des Betreibers kamen.

Anteil der Abrufe aus fremden Netzen je Kennung, eigene Website, 3. August bis 14. Oktober 2026: Perplexity-User alle 80 Abrufe, GPTBot 75 %, ChatGPT-User 65 %, Googlebot Desktop 59 %, OAI-SearchBot 32 %, PerplexityBot 31 %, ClaudeBot 30 %, Googlebot Smartphone 0 %.
Wie oft Bot-Kennungen gefälscht sind
Anteil der Abrufe aus fremden Netzen je Bot-Kennung, eigene Website, 3. August bis 14. Oktober 2026
Kennung im User-Agentaus fremden Netzen
Perplexity-Useralle 80 Abrufe
GPTBot75 %
ChatGPT-User65 %
Googlebot (Desktop)59 %
OAI-SearchBot32 %
PerplexityBot31 %
ClaudeBot30 %
Googlebot (Smartphone)0 %

Eigene Website, 3. August bis 14. Oktober 2026, IP gegen die veröffentlichte Liste des Betreibers. Zuerst veröffentlicht im Ratgeber Logfile-Analyse für SEO.

Fast alle Fälschungen kamen aus wenigen Scanner-Wellen, die mit Bot-Kennung nach Zugangsdaten-Dateien suchten. Die Anteile hängen deshalb stark von Zeitraum, Website und Methode ab: Bei einem großen Shop sieht die Verteilung anders aus. Die Richtung gilt trotzdem. Wer Bot-Abrufe nach User-Agent zählt, zählt bei KI-Bots oft mehr Fälschungen als echte Abrufe.

Andere kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Duane Forrester hat auf einer neuen, kleinen Website 14 Tage lang jede Googlebot-Kennung gegen Googles veröffentlichte Bereiche geprüft: Von 799 Anfragen mit dem Namen Googlebot kamen 107 von einer bestätigten Google-Adresse (Search Engine Journal, 25.06.2026). Auch das ist ein Einzelfall, aber er zeigt dasselbe: Wer ungeprüft zählt, kann mehr Fälschungen zählen als echte Abrufe.

Kleine Website gegen großen Shop: „außerhalb der Liste“ heißt nicht „gefälscht“

Wie stark das Bild von der Website abhängt, zeigt der Vergleich mit einem großen Onlineshop, dessen Logs ich für die Studie zu KI-Assistenten im Onlineshop ausgewertet habe. Dieselben sechs Bots, dieselbe Prüfung gegen die veröffentlichten IP-Bereiche, zwei sehr verschiedene Ergebnisse:

Anteil der Abrufe außerhalb der veröffentlichten IP-Bereiche je Bot, kleine Website gegen großen Onlineshop: GPTBot 75 gegen 1,6 Prozent, ChatGPT-User 62 gegen 0,8, ClaudeBot 41 gegen 0,2, OAI-SearchBot 29 gegen 5,4, PerplexityBot 27 gegen 0,1, Claude-User 93 gegen 34 Prozent.
Außerhalb der Liste: kleine Website gegen großen Shop
Anteil der Abrufe außerhalb der veröffentlichten IP-Bereiche je Bot-Kennung: eigene Website 3. August bis 27. Oktober 2026, großer Onlineshop 30. September bis 25. Oktober 2026
Kennungkleine Websitegroßer Onlineshop
GPTBot75 %1,6 %
ChatGPT-User62 %0,8 %
ClaudeBot41 %0,2 %
OAI-SearchBot29 %5,4 %
PerplexityBot27 %0,1 %
Claude-User93 %34 %

Eigene Website 3. August bis 27. Oktober 2026 (IP auf /24 gekürzt, deshalb Untergrenze); großer Onlineshop 30. September bis 25. Oktober 2026, anonymisiert. Jeweils Anteil der Abrufe mit dieser Kennung, die nicht aus den veröffentlichten IP-Bereichen kamen.

Drei Dinge lese ich daraus. Erstens: Auf einer kleinen Website mit wenig echtem Bot-Verkehr fallen ein paar Scanner-Wellen sofort ins Gewicht; im Shop mit Millionen Bot-Abrufen gehen dieselben Scanner im Rauschen unter. Zweitens: Außerhalb der Liste heißt nicht automatisch gefälscht. Im Shop stammten die OAI-SearchBot-Abrufe außerhalb der Liste fast nur von Bildern und Dateien, und bei Claude-User ist Anthropics Liste mit 14 Einträgen zu klein, um alle echten Live-Abrufe abzudecken; ein Drittel „außerhalb“ sagt dort wenig. Drittens: Für Bots ohne veröffentlichte Liste bleibt nur die Netzprüfung. Amazon veröffentlicht inzwischen eine Liste für Amazonbot, Meta für meta-externalagent nicht; dort hilft nur der Abgleich mit dem Netz des Betreibers, im Shop kamen über 99,9 % der Meta-Abrufe aus dessen Netz.

Halten sich KI-Bots an robots.txt?

OpenAI, Anthropic, Google und Apple sagen für ihre Crawler zu, robots.txt zu beachten; Perplexity nennt robots.txt als Weg, den Umgang mit seinen Bots zu steuern. Bei Nutzerabrufen weichen OpenAI, Perplexity und Google davon ab, weil dort ein Mensch den Abruf auslöst. Das steht in den Dokus:

Was die Betreiber zu robots.txt sagen, Stand 25.10.2026
KennungAussage des Betreibers
GPTBot, OAI-SearchBotÜber robots.txt steuerbar, jede Kennung unabhängig. Für die Suche nennt OpenAI rund 24 Stunden, bis eine Änderung wirkt. Quelle
ChatGPT-User„Because these actions are initiated by a user, robots.txt rules may not apply.“ Quelle
ClaudeBot, Claude-SearchBot, Claude-UserBeachten robots.txt einschließlich Crawl-delay. CAPTCHAs umgehen sie laut Anthropic nicht. Quelle
PerplexityBotPerplexity nennt robots.txt als Weg, den Umgang mit seinen Bots zu steuern, und empfiehlt, PerplexityBot zuzulassen. Änderungen brauchen bis zu 24 Stunden. Quelle
Perplexity-User„Since a user requested the fetch, this fetcher generally ignores robots.txt rules.“ Quelle
Googlebot und andere gängige Google-CrawlerBeachten robots.txt bei automatischen Crawls immer. Quelle
Nutzerausgelöste Google-Abrufer„Because the fetch was requested by a user, these fetchers generally ignore robots.txt rules.“ Quelle
ApplebotBeachtet robots.txt bei allgemeinen Such-Crawls. Ohne eigene Applebot-Regel folgt er den Googlebot-Regeln. Crawl-delay beachtet er nicht. Quelle

Ob sich ein Bot daran hält, zeigt nur dein Log: verifizierte Abrufe auf Pfade, die deine robots.txt für genau diese Kennung sperrt. Fremde Messungen sind schwer übertragbar. Laut einem Bericht von TollBit, einem Anbieter von Bezahlschranken für KI-Bots, erreichten im ersten Halbjahr 2026 rund 15 Prozent der identifizierten KI-Abrufer auf europäischen Websites aus seinem Bericht gesperrte URLs. Wie TollBit das gemessen hat, steht im SEJ-Bericht nicht (Search Engine Journal, 14.08.2026).

Und noch einmal: robots.txt ist eine Bitte, keine Zugangskontrolle. Was nicht abgerufen werden darf, gehört hinter einen Login. Welche Zeilen du für OpenAIs Bots setzt, steht im Ratgeber GPTBot, OAI-SearchBot, ChatGPT-User.

Was du in den Logs messen kannst

Sind die Abrufe verifiziert, werden die Zahlen aussagekräftig. Diese Kennzahlen lohnen sich, jeweils getrennt nach Betreiber und Zweck:

Verifizierte Abrufe je Zweck

Training, Suchindex und Nutzerabruf getrennt zählen, je Betreiber. Eine Summe „KI-Bots“ mischt Dinge, die nichts miteinander zu tun haben.

Anteil ohne Bestätigung

Wie viele Abrufe je Kennung nicht aus den Netzen des Betreibers kamen. Diese Zeilen gehören in eine eigene Spalte, nicht in die Bot-Statistik.

Statuscodes je Bot

200, Weiterleitungen, 404 und 410, 403, 429 und 5xx, getrennt nach Kennung und nur für verifizierte Abrufe. Ein Fehler, den nur ein Bot bekommt, hat meist eine Regel als Ursache.

Abdeckung wichtiger Seiten

Welche Seiten ein Bot im Zeitraum überhaupt abgerufen hat und welche nie. Bei Shops: Produkte, Kategorien, Filter-URLs.

Zeit bis zum ersten Abruf

Wie lange es dauert, bis ein Such-Bot eine neue Seite zum ersten Mal holt. Das zeigt, wie schnell neue Inhalte überhaupt in einen Index kommen können.

robots.txt-Abrufe

Wann ein Bot die Datei holt und ob er danach gesperrte Pfade meidet. OpenAI kann beim Abruf der robots.txt den Zusatz „robots.txt“ in den User-Agent schreiben.

Antwortgröße

Ob der Bot die Seite bekommt oder eine leere Hülle, eine Fehlerseite oder eine Abfrage zur Bot-Prüfung. Gleiche URL, auffällig kleine Antwort: genauer hinsehen.

Nutzerabrufe je Seite

Welche Seiten ChatGPT-User, Claude-User oder Perplexity-User abrufen. Das ist das Signal, das am nächsten an echter Nachfrage liegt.

Was 403 und 429 bei KI-Bots bedeuten

403 (Forbidden) heißt: Der Server hat die Anfrage verstanden und verweigert sie (RFC 9110). Bei KI-Bots kann das statt von deiner Anwendung auch von einer Bot-Regel im CDN, einer Firewall oder beim Hoster kommen. Bei Fälschungen ist das gewollt. Bekommt ein verifizierter OAI-SearchBot oder PerplexityBot ein 403, sieht der Suchindex deine Seite nicht, egal was in deiner robots.txt steht.

429 (Too Many Requests) heißt: zu viele Anfragen in zu kurzer Zeit (RFC 6585). Für Google ist das Verhalten dokumentiert: Bei 429 und 5xx crawlen Googles Crawler vorübergehend langsamer, und URLs, die dauerhaft Serverfehler liefern, fallen irgendwann aus dem Index. Google rät ausdrücklich davon ab, die Crawl-Rate mit 401 oder 403 zu begrenzen (Google, aktualisiert 04.02.2026). Wie GPTBot, ClaudeBot oder PerplexityBot auf 429 reagieren, beschreiben deren Bot-Seiten nicht. Anthropic unterstützt stattdessen Crawl-delay in der robots.txt. Applebot beachtet Crawl-delay laut Apple nicht, passt seine Geschwindigkeit aber an, wenn eine Website langsamer wird oder Fehler liefert.

Zähle 403 und 429 deshalb immer getrennt für verifizierte und nicht verifizierte Abrufe. Ein hoher 403-Anteil bei Fälschungen ist ein gutes Zeichen. Derselbe Anteil bei echten Suchbots ist eine Sperre, von der du vermutlich nichts weißt.

Nutzerabrufe als Nachfragesignal

ChatGPT-User, Claude-User, Perplexity-User und Googles nutzerausgelöste Abrufer haben eines gemeinsam: Sie rufen ab, weil gerade ein Mensch etwas gefragt hat. Das ist kein Klick und keine Personenzahl. Es ist aber das Signal in deinen Logs, das am nächsten an echter Nachfrage liegt, und es hängt an keinem Kennzeichen in der Adresse.

Wie nützlich das ist, hat der ChatGPT-utm-Ausfall im Oktober 2026 gezeigt. In den Server-Logs eines großen Onlinehändlers fielen die gekennzeichneten ChatGPT-Klicks vom 9. bis 12. Oktober um 73 Prozent gegenüber der Vorwoche, vom 13. bis 15. Oktober um 79 Prozent. Die ChatGPT-User-Abrufe, nur von bestätigten OpenAI-Adressen, lagen dagegen nur rund 20 Prozent darunter. Je 100 Abrufe kamen statt 34 nur noch 11 bzw. 9 gekennzeichnete Klicks an. Der größte Teil des Einbruchs war also fehlende Kennzeichnung, nicht fehlende Nachfrage. Methode und Grenzen stehen in der Studie zum ChatGPT-utm-Ausfall.

Drei Grenzen gehören dazu:

  • Nicht jede Antwort löst einen Abruf aus. Antwortet ChatGPT aus OpenAIs eigenem Suchindex, gibt es keinen Live-Abruf durch ChatGPT-User. Null Nutzerabrufe heißt deshalb nicht automatisch, dass dein Zugang gesperrt ist.
  • Ein Abruf ist kein Zitat. Er zeigt, dass deine Seite für eine Frage gelesen wurde, nicht, ob sie in der Antwort auftaucht.
  • Die Grundmenge kann sich verschieben. Ändert ein Anbieter, wie oft er live nachlädt, ändern sich die Abrufe, ohne dass sich die Nachfrage ändert. Vergleiche deshalb eher kurze Zeiträume.

Welche Seiten Nutzerabrufe bekommen, ist trotzdem aufschlussreich: Produktseiten, Kategorien oder Ratgeber? Wie das in Shops aussieht, steht im Ratgeber Logfiles im Onlineshop.

Mehr Abrufe heißt nicht mehr Zitate

Eine verbreitete Fehldeutung in KI-Bot-Auswertungen: Viele Abrufe gelten als gutes Zeichen für die Sichtbarkeit. Logs zeigen aber nur, dass ein Bot eine Seite geholt hat. Trainings-Crawler haben mit Antworten gar nichts zu tun, und auch ein Suchbot-Abruf garantiert keine Nennung.

Cloudflare hat für sein Netz gezählt, wie viele Seiten ein Anbieter abruft, bis er einen Besucher auf eine Website weiterleitet. Im Juli 2025 waren das bei Anthropic rund 38.066 Abrufe je Weiterleitung, bei OpenAI rund 1.091, bei Perplexity rund 195 und bei Google rund 5 (Cloudflare, 29.08.2025). Abrufe und Nutzen liegen also weit auseinander, und zwar je nach Anbieter sehr unterschiedlich weit.

Was Logs wirklich beantworten, ist die Vorfrage: Kommt der Suchbot an, bekommt er eine vollwertige Seite, und welche Seiten holt er nie? Ob ChatGPT, Perplexity oder Claude dich dann nennen, misst du mit einer festen Liste von Fragen. Wie das geht, steht im Ratgeber KI-Sichtbarkeit messen. Was eine Seite für ChatGPT zitierfähig macht, erklärt der Ratgeber ChatGPT-SEO.

CDN und Firewall: wenn der Bot nie beim Server ankommt

Läuft deine Website hinter einem CDN, sieht dein Server nur einen Teil der Abrufe. Was das CDN aus dem Cache beantwortet, landet nicht im Server-Log. Was eine Bot-Regel oder Firewall am CDN abweist, ebenfalls nicht. Ein KI-Bot, der in deinem Server-Log fehlt, kann also gesperrt sein, ohne dass du es dort je siehst. Dann brauchst du die Logs oder Sicherheitsereignisse des CDNs.

OpenAI und Perplexity empfehlen ausdrücklich, Anfragen aus ihren veröffentlichten IP-Bereichen durchzulassen. Welche Schalter bei Cloudflare zusammenspielen und wie du die tatsächlich ausgelieferte robots.txt prüfst, steht im Ratgeber GPTBot, OAI-SearchBot, ChatGPT-User.

Quellen und Stand

Stand: 25. Oktober 2026. Alle Betreiber-Seiten und IP-Listen an diesem Tag abgerufen; bei den Listen steht der Stand aus der Datei selbst.

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Kurz beantwortet.

Welche IP-Adressen nutzt der Googlebot?

Die aktuellen Bereiche stehen in Googles Liste common-crawlers.json. Am 25.10.2026 (Listenstand 23.10.2026) waren es 170 IPv4- und 147 IPv6-Bereiche: 122 der IPv4-Bereiche in 66.249.x.x, 25 in 192.178.x.x, 22 in 34.x.x.x und einer in 35.247.x.x, alle IPv6-Bereiche unter 2001:4860:4801::. Der Bereich 66.249.x.x allein reicht also nicht als Prüfung.

Google: common-crawlers.json

Wie erkenne ich einen gefälschten Googlebot?

Der User-Agent beweist nichts. Prüfe die IP: Entweder liegt sie in einem Bereich aus Googles IP-Liste, oder der Reverse-DNS-Lookup endet auf googlebot.com, google.com oder googleusercontent.com und der Forward-Lookup führt zur selben IP zurück. Fällt beides durch, ist der Abruf nicht von Google.

Google: Anfragen von Google-Crawlern prüfen

Warum finde ich Google-Extended nicht in meinen Logs?

Weil Google dafür keinen eigenen User-Agent sendet. Google-Extended ist ein Token für robots.txt, mit dem du die Nutzung für Gemini-Training und Grounding steuerst. Gecrawlt wird mit den normalen Google-Kennungen. Steht Google-Extended doch im User-Agent einer Logzeile, ist der Abruf gefälscht.

Google: Google-Extended

Kann ich GPTBot oder ClaudeBot per Reverse-DNS prüfen?

Die Bot-Seiten von OpenAI, Anthropic und Perplexity nennen dafür keinen Reverse-DNS-Weg, sondern veröffentlichte IP-Listen. Gleiche die IP also mit der passenden Liste ab. Reverse- und Forward-DNS beschreiben Google, Apple und Microsoft für ihre Bots.

Halten sich KI-Crawler an robots.txt?

Für ihre Crawler sagen OpenAI, Anthropic, Google und Apple ja, Perplexity nennt robots.txt als Steuerweg. Für Nutzerabrufe nicht unbedingt: OpenAI schreibt zu ChatGPT-User, robots.txt-Regeln gelten möglicherweise nicht, Perplexity und Google schreiben, ihre Nutzerabrufer ignorieren robots.txt in der Regel. Anthropic gibt an, dass auch Claude-User robots.txt beachtet. Ob das stimmt, zeigt dein Log.

Heißt mehr KI-Crawling, dass ChatGPT mich öfter zitiert?

Nein. Logs zeigen Abrufe, keine Zitate. Trainings-Crawler haben mit Antworten gar nichts zu tun, und laut Cloudflare kamen im Juli 2025 bei Anthropic und OpenAI jeweils über tausend Abrufe auf einen weitergeleiteten Besuch. Ob dich ChatGPT, Perplexity oder Claude nennen, misst du mit einer festen Liste von Fragen.

KI-Sichtbarkeit messen

Willst du wissen, welche Bots in deinen Logs echt sind?

Ich werte deine Server- oder CDN-Logs aus: verifizierte Abrufe von Googlebot und KI-Bots, getrennt nach Zweck, mit Statuscodes, betroffenen Seiten und konkreten Tickets.

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