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Bot-Check: Googlebot und
KI-Crawler per IP prüfen.

Googlebot oder Fake? Prüfe bis zu 20 IPs oder Logzeilen – auch mit gekürzten Adressen. Mit Urteil und Listenstand je Zeile.

Die eingegebenen Adressen werden nicht gespeichert.

Eine IP oder Logzeile je Zeile, möglichst mit User-Agent. Auch gekürzte IPs. Beispiele sind fiktiv.

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  • Prüft auch gekürzte IP-Adressen, wie deutsche Hoster sie ins Log schreiben.
  • Erkennt Kennungen, die ein Betreiber nie sendet, etwa Google-Extended.
  • Zeigt je Zeile Prüfweg und Stand der Betreiberliste.

So prüft der Bot-Check

Ein User-Agent lässt sich frei setzen. Wer „Googlebot“ oder „GPTBot“ in den Header schreibt, ist deshalb noch kein Crawler von Google oder OpenAI. Der Bot-Check stellt die behauptete Kennung der Herkunft des Abrufs gegenüber. Du kannst einzelne IPs und ganze Zugriffslog-Zeilen gemeinsam einfügen; zu jeder Zeile bekommst du ein eigenes Ergebnis.

Offizielle IP-Listen

Viele Betreiber veröffentlichen die Adressbereiche ihrer Crawler. Die Prüfung gleicht die vollständige Quell-IP mit der passenden offiziellen Liste ab. Dabei gehört die Liste zur jeweiligen Kennung: Ein Trainings-Crawler und ein Nutzerabruf desselben Betreibers haben unterschiedliche Aufgaben. Unter dem Ergebnis siehst du den vom Prüfdienst gemeldeten Stand und die Verfügbarkeit der Listen.

Reverse- und Forward-DNS

Wo der Betreiber diesen Weg dokumentiert, wird aus der IP zunächst der Hostname ermittelt. Der Name muss zur offiziellen Crawler-Domain passen. Anschließend muss die Auflösung dieses Namens wieder zur ursprünglichen IP führen. Ein passend klingender Hostname allein genügt nicht. Google beschreibt beide Wege in seiner Anleitung zur Verifizierung.

Steuer-Token sind keine Crawler

Google-Extended und Applebot-Extended steuern in der robots.txt die Nutzung bereits abgerufener Inhalte. Sie senden selbst keine Seitenabrufe unter diesen Namen. Steht ein solches Token im User-Agent, ist das keine echte Crawler-Kennung dieses Betreibers. Google dokumentiert das ausdrücklich. Im Ergebnis macht der Prüfweg „Steuer-Token“ diesen Fall sichtbar.

Die Befehle und die Unterschiede zwischen Googlebot, Bingbot, Applebot, GPTBot, OAI-SearchBot, ChatGPT-User, den Claude- und Perplexity-Bots erklärt der Ratgeber Googlebot und KI-Crawler prüfen.

Was die Urteile bedeuten

Echt
Die Herkunft passt zur behaupteten Kennung und ist über die angegebene Prüfgrundlage bestätigt. Daraus folgt keine Aussage über Indexierung, Training oder eine spätere KI-Nennung.
Netz passt, IP gekürzt
Das verbleibende Netz gehört vollständig zur Betreiberliste. Das stützt die Netzzuordnung, bestätigt aber weder die ursprüngliche Einzel-IP noch den konkreten Abruf. Netz und Abdeckung stehen beim Ergebnis.
Gefälscht
Die behauptete Bot-Kennung passt laut Prüfung nicht zur Herkunft oder ist ein Steuer-Token ohne eigenen Crawler. Prüfe den Hinweis, bevor du daraus eine Firewall-Regel ableitest.
Nicht prüfbar
Die Angaben oder die Prüfgrundlage reichen für ein Urteil nicht aus, etwa bei einer gekürzten IP oder einer nicht verfügbaren Liste. Das ist keine Bestätigung und kein Fälschungsnachweis.
Kein Bot erkannt
In dieser Zeile wurde keine bekannte Bot-Kennung erkannt. Auch unbekannte Bots können gewöhnliche Browser-Kennungen verwenden.
Nur IP
Eine IP liegt vor, aber keine prüfbare Behauptung aus einem User-Agent. Die Zuordnung zur Herkunft und die Hinweise helfen weiter; für eine konkrete Bot-Kennung brauchst du die vollständige Logzeile.

Grenzen: gekürzte IPs, Cloud-Netze und Listenstand

Bei einer gekürzten Adresse wie 66.249.66.0 kann der Bot-Check das verbleibende Netz prüfen. Er zeigt Netz und Anteil in der Betreiberliste. Teilweise Abdeckung reicht nicht zur Bestätigung des ursprünglichen Abrufs; auch bei voller Abdeckung bleibt die Einzel-IP unbekannt. Für Reverse- und Forward-DNS ist die vollständige Quell-IP nötig. Wie viel vom Netz übrig bleibt, hängt vom Logformat deines Hosters ab.

Google-Netz ist nicht Googlebot: In Google Cloud und AWS betreiben auch Kunden eigene Server. Die Cloud-Herkunft allein bestätigt deshalb keinen Crawler. Eine alte Betreiberliste schwächt außerdem die Aussage eines fehlenden Listentreffers; beachte Datum, Dokumentation und Hinweis beim jeweiligen Ergebnis.

„Was eine Sperre bewirkt“ beschreibt den dokumentierten Zweck der behaupteten Kennung. Eine gefälschte Kennung verspricht keine Beachtung der robots.txt. Entferne vertrauliche Daten aus Pfaden und Parametern, bevor du Logzeilen einfügst.

Bei CDN, Reverse-Proxy oder Load Balancer kann im Server-Log die Adresse des vorgeschalteten Systems stehen. Damit prüfst du dessen Herkunft. Nutze die tatsächliche Client-IP aus deinen CDN-Logs oder einer korrekt eingerichteten Protokollierung hinter vertrauenswürdigen Proxys.

IP-Listen und DNS-Einträge ändern sich. Der aktuelle Abgleich ist deshalb kein historischer Beweis für einen Monate alten Abruf. Ist eine Prüfquelle nicht erreichbar oder veröffentlicht ein Betreiber keine geeignete Grundlage, beachte das Urteil „Nicht prüfbar“ und den Hinweis je Zeile.

Für Crawl-Frequenzen, Statuscodes und betroffene Seitentypen brauchst du mehr als eine Stichprobe. Wie du aus verifizierten Abrufen eine belastbare Auswertung machst, steht im Ratgeber Logfile-Analyse für SEO.

Du möchtest deine Server- oder CDN-Logs auswerten lassen? Bei der Logfile-Analyse prüfe ich die Bot-Herkunft und leite aus den Abrufen konkrete Aufgaben für deine Website ab.

Häufige Fragen zum Bot-Check.

Welche IPs nutzt der Googlebot?

Googlebot nutzt wechselnde IPv4- und IPv6-Bereiche. Die bekannten Adressen unter 66.249 sind nur ein Teil davon. Entscheidend sind Googles offizielle Crawler-Listen oder eine bestätigte Reverse- und Forward-DNS-Prüfung. Füge die vollständige IP ein; mit der Logzeile samt User-Agent lässt sich zusätzlich die behauptete Bot-Kennung prüfen.

Wie erkenne ich einen gefälschten Googlebot?

Der Name Googlebot im User-Agent allein beweist nichts. Zur Prüfung gehört die Quell-IP: Sie muss zur offiziellen Liste passen oder sich über den dokumentierten DNS-Weg bestätigen lassen. Das Urteil „Gefälscht“ bedeutet, dass die behauptete Kennung laut Prüfung nicht zur Herkunft passt. Eine fehlende Prüfgrundlage wird als „Nicht prüfbar“ ausgewiesen.

Mein Hoster kürzt die IP-Adressen. Kann ich trotzdem prüfen?

Ja, füge die Logzeile so ein, wie dein Hoster sie ausgibt, möglichst mit User-Agent. Der Bot-Check kann das verbleibende Netz mit der Betreiberliste vergleichen und zeigt den abgedeckten Anteil. Gehört das Netz vollständig zur Liste, lautet das Urteil „Netz passt, IP gekürzt“. Das bestätigt weder die ursprüngliche Einzel-IP noch den konkreten Abruf. Bei teilweiser Abdeckung oder unklarer Kürzung bleibt die Echtheit offen; auch ein Cloud-Kundennetz beweist keine Bot-Identität. Kürzt oder verändert dein Hoster die Adressen anders, ist eine sichere Zuordnung womöglich nicht möglich. Für einen DNS-Nachweis brauchst du die ursprüngliche vollständige IP.

Warum steht Google-Extended in meinem Log?

Google-Extended ist ein Steuer-Token für robots.txt und hat laut Google keinen eigenen HTTP-User-Agent. Googles echte Abrufe verwenden andere Crawler-Kennungen. Steht Google-Extended tatsächlich im User-Agent eines Zugriffs, ist das keine echte Google-Extended-Kennung. Prüfe auch, ob dein Logformat den User-Agent oder etwa den aufgerufenen URL-Pfad zeigt.

Welche KI-Bots kann ich prüfen?

Der Bot-Check ordnet unter anderem GPTBot, OAI-SearchBot, ChatGPT-User, ClaudeBot, Claude-SearchBot, Claude-User, PerplexityBot und Perplexity-User ein. Dazu kommen Suchbots wie Googlebot, Bingbot und Applebot. Ob eine Kennung bestätigt werden kann, hängt von der veröffentlichten Prüfgrundlage und ihrer Verfügbarkeit ab. Zweck, Prüfweg und Hinweise stehen beim jeweiligen Ergebnis.

Weitere 3 Fragen anzeigen
Was sagt eine einzelne IP ohne User-Agent aus?

Eine IP kann einem veröffentlichten Bot-Adressbereich zugeordnet werden. Ohne User-Agent fehlt aber die Aussage, als welcher Bot sich ein bestimmter Abruf ausgegeben hat. „Nur IP“ macht diese Grenze sichtbar. Für die Prüfung einer behaupteten Kennung füge die Logzeile mit vollständiger Quell-IP und User-Agent ein.

Ist ein echter KI-Crawler ein Beweis für Training oder eine Nennung?

Nein. Die Prüfung bestätigt die Herkunft eines Abrufs und ordnet den dokumentierten Zweck der Kennung ein: Training, Suchindex oder Nutzerabruf. Sie beweist weder, dass eine konkrete Seite zum Training genutzt wurde, noch dass sie indexiert ist oder in einer KI-Antwort als Quelle erscheint.

Speichert ihr meine Daten?

Die eingegebenen Adressen werden nicht gespeichert. Dein Text wird zur Prüfung an die EverGrow-API übertragen; es ist keine reine Browser-Prüfung. Die Seite speichert die Eingabe nicht im Browser-Speicher und übermittelt keine IPs oder Logzeilen an die Nutzungsstatistik. Entferne vor dem Einfügen personenbezogene URL-Parameter, Zugangstokens und andere vertrauliche Inhalte; für die Bot-Prüfung genügen IP und User-Agent.